Verkabelung Maschinenverkabelung in 3D planen

Quelle: Pressemitteilung Eplan Software & Service 2 min Lesedauer

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Kabelwege im 3D-Modell definieren, um dann passende, vorkonfektionierte Kabel vom Schaltschrank zur Maschine zu montieren: Das soll die Software Eplan Cable pro-D möglich machen. Sie verbindet somit die Elektroplanung mit der mechanischen Konstruktion.

Mit Eplan Cable proD lassen sich Kabelwege im 3D-Modell definieren. (Bild:  Eplan Software & Services)
Mit Eplan Cable proD lassen sich Kabelwege im 3D-Modell definieren.
(Bild: Eplan Software & Services)

Die Vorzüge von vorkonfektionierten Kabeln im Maschinenbau nutzen: Das wäre eine Idee, um Zeit und Geld einzusparen. Eplan hat das Thema Maschinenverkabelung schon länger im Visier. Nun steht mit Eplan Cable pro-D ein speziell auf die Maschinenverkabelung zugeschnittenes Produkt in den Startlöchern, das die Lücke schließen soll, die aktuell klafft. Schaltschränke werden bereits perfekt geplant und ihr digitaler Zwilling lässt sich auch in der Fertigung nutzen. Doch bei der Verkabelung ist laut Eplan noch viel Potenzial im Prozess. Bislang gibt es häufig nicht genügend Informationen für eine reibungslose Kabelmontage.

Dass diese Arbeitsweise fehlerträchtig und zeitraubend ist, versteht sich von selbst. Hier erkennen Unternehmen zunehmend Handlungsbedarf, denn Kabel sind ein Kostenfaktor: Sind diese zu kurz, zu lang, oder gar falsch geplant, steigen die Aufwände. Störsignale können Fehlfunktionen und lange Inbetriebnahmen nach sich ziehen.

Der digitale Zwilling im Zentrum der Kabelplanung

MCAD-Daten und Informationen aus Eplan Electric P8 und Eplan Pro Panel lassen sich einfach integrieren – das verbindet die Elektroplanung mit der mechanischen Konstruktion.(Bild:  Eplan Software & Services)
MCAD-Daten und Informationen aus Eplan Electric P8 und Eplan Pro Panel lassen sich einfach integrieren – das verbindet die Elektroplanung mit der mechanischen Konstruktion.
(Bild: Eplan Software & Services)

Es wäre sinnvoller, von vornherein die exakten Kabellängen zu kennen, doch dafür braucht es passende Tools und Daten – idealerweise basierend auf einem digitalen Zwilling. Genau dieser Zwilling lässt sich ab September mit der 3D-Software Eplan Cable pro-D erstellen und dient als Grundlage für die Maschinenverkabelung.

Der Prozess für die Kabelplanung ist laut Eplan einfach: Der Konstrukteur plant in Eplan Cable proD die passenden Kabelwege, die er sonst am physischen Prototyp ermitteln müsste. Er hat damit viel früher exakte Angaben der nötigen Kabellänge und sei aufgrund der digitalen frühzeitigen Planung deutlich effizienter. Schnittstellen zu allen gängigen Mechanik-CAD-Tools sorgen dafür, dass Daten nativ eingelesen und im universellen Datenformat ausgegeben werden können.

Vorkonfektionierte Leitungen in Eplan Electric P8 anlegen

Das Thema Maschinenverkabelung zieht sich durch die Eplan-Produkte: In einer kommenden Erweiterung der Eplan Plattform 2025 lassen sich künftig auch vorkonfektionierte Leitungen anlegen und planen – mit direkter Datenübergabe nach Eplan Cable pro-D.

Das soll folgende Vorteile bieten:

  • Exakte Planung: der digitale Zwilling erspart den physischen Prototypen;
  • Eindeutige Daten: für Planung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Montage & Service;
  • Mehr Produktivität: vorkonfektionierte Kabel können eingesetzt werden;
  • Weniger Kosten: kein Verschnitt von Kabeln bzw. keine Lagerhaltung;
  • Planungssicherheit: bei der Inbetriebnahme der Maschine passen die Kabel.

Was bei der klassischen Arbeitsweise erst der physische Prototyp offenbart, soll mit diesem integrativen Prozess viel früher sichtbar werden. Änderungen, beispielsweise bei Erstellung eines Prototyps, können mit wenigen Mausklicks am PC erledigt werden. Das reale Pendant in der Fertigung bzw. Werkstatt werde nicht mehr benötigt.

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