Überzeugte US-Amerikaner Folgeauftrag erhöht Kuka-Reibschweiß-Zellen von 23 auf 35 Stück

Quelle: Kuka 2 min Lesedauer

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In den USA agieren seit letztem Jahr 23 Kuka-Rührreibschweiß-Zellen mit Robotern in Sachen E-Auto-Fertigung. Nun hat der Kunde ein Dutzend weitere geordert ...

Kuka hat im letzten Jahr bereits einen US-amerikanischen Elektroautohersteller vom Fügeprozess des roboterunterstützten Rührreibschweißens überzeugt. Weil alles so gut laufe, hat der Anwender nachbestellt ...(Bild:  Kuka)
Kuka hat im letzten Jahr bereits einen US-amerikanischen Elektroautohersteller vom Fügeprozess des roboterunterstützten Rührreibschweißens überzeugt. Weil alles so gut laufe, hat der Anwender nachbestellt ...
(Bild: Kuka)

Zur Erinnerung: Beim Rührreibschweißen (gehört zum Pressschweißen) können auch unterschiedliche Werkstoffe verbunden werden (Aluminium, Kupfer, Magnesium und auch Stahl). Es gelingt auch der Materialmix. Der Schweißprozess erfolgt durch den Effekt, dass die Werkstoffe an der Berührungsstelle durch ein rotierendes, stiftartiges Werkzeug per Reibungswärme knetbar gemacht und miteinander sozusagen verrührt werden. Da glüht also nichts! Die bereits gelieferten Zellen werden laut Kuka bis August 2025 schrittweise installiert und in Betrieb genommen. Die FSW-Zellen (FSW steht für Friction Stir Welding – zu Deutsch also Rührreibschweißen) mit Kuka-Robotern vom Typ KR Fortec und auf den Schweißprozess abgestimmten Spannvorrichtungen werden dabei ebenfalls in Produktionslinien für Elektrofahrzeuge integriert und kommen dort bei mehreren Fertigungsschritten zum Einsatz. Die Roboter in den Zellen schweißen beispielsweise Batterieträger zusammen und verbinden in einem zweiten Produktionsabschnitt Kühlbleche mit den Batterieträgern, wie Kuka erklärt. Darüber hinaus sei der Roboterspezialist für den gesamten Rührreibschweißprozess verantwortlich, inklusive Montage, Inbetriebnahme, Schulung und Endabnahme beim Kunden. Die Kuka-Rührreibschweiß-Prozesse kommen, wie es weiter heißt, in einer umfassend umgerüsteten Produktionsanlage zum Einsatz. Diese neuartige und flexibel einsetzbare Anlage ermögliche es so, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf den selben Produktionslinien zu bauen.

Kuka erweitert sukzessive die Möglichkeiten für das Rührreibschweißen

Die technische Herausforderung bestehe darin, die Batterieträger, welche aus zwei Gusshalbschalen bestehen, mittels einer 3D-Schweißung zu verbinden. Das lässt sich am besten mit FSW-Robotern von Kuka erreichen, heißt es. Mit der Umrüstung wurde gleichzeitig auch die Fertigung neu konzipiert, um eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die mitarbeiterfreundlicher und umweltverträglicher ist, dabei aber gleichzeitig ein Höchstmaß an Qualität und Effizienz ins Spiel bringt. Für das Rührreibschweißen müssen die Roboter außerdem spezielle Anforderungen erfüllen, weil bei diesem besonderen Fertigungsverfahren recht hohe Prozesskräfte wirken. Kuka bietet in seiner Roboterfamilie KR Fortec deshalb die Sondervariante Machine Tooling (MT) an. Mit ihrem stärkeren Motor und den Vorschaltgetrieben für noch höhere Steifigkeit seien die Varianten für den FSW-Prozess ideal. Und mit zwei neuen MT-Varianten aus dem Portfolio der Systeme KR Fortec ultra setze Kuka außerdem ganz neue Maßstäbe. Denn mit seiner Doppelschwinge in Kombination mit angepassten Roboterparametern sorgt der KR Fortec ultra für höchste Bahngenauigkeit bei rund 20 Prozent höherer Prozesskraft. Die ab April 2025 neu verfügbaren Modelle sind außerdem mit Reichweiten von bis zu 3.400 Millimetern erhältlich, was den effektiven Arbeitsbereich beim Rührreibschweißen vergrößert. Die neuen FSW-Roboter fließen übrogems sukzessive in das FSW-Portfolio ein. Dazu gehören das neue FSW-Applikationsmodul, die modular skalierbaren Produktionszellen des Typs „Cell4_FSW“ wie auch Turnkey-Anlagen nach Kundenwunsch.

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