Energieverbrauch
KI als Schlüsselfaktor für die Energiezukunft der Industrie

Von Thomas Joos 11 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz kann die Energieoptimierung in der Industrie durch proaktive Planung und datengestützte Entscheidungsfindung zum Besseren verändern. Insbesondere in energieintensiven Sektoren wie der Metallverarbeitung lohnt sich das gleich mehrfach.

Mit präzisen Eingangsdaten und intelligenter Sensorik ermöglicht KI signifikante Einsparungen bei Energie- und Rohstoffverbrauch.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit präzisen Eingangsdaten und intelligenter Sensorik ermöglicht KI signifikante Einsparungen bei Energie- und Rohstoffverbrauch.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die industrielle Energiewirtschaft befindet sich in einer Transformationsphase, wie sie in dieser Intensität seit Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten war. Steigende Energiepreise, verschärfte Klimavorgaben, knappe Rohstoffe und zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck führen dazu, dass Unternehmen ihre Prozesse radikal hinterfragen müssen. Der Fokus liegt nicht mehr nur darauf, die laufenden Kosten zu senken, sondern auch auf der Frage, wie sich CO₂-Emissionen verringern, Produktionsanlagen effizienter nutzen und Versorgungssicherheit gewährleisten lassen.

Künstliche Intelligenz hat sich hier als strategisches Werkzeug etabliert. Anders als klassische Automatisierungssysteme, die auf festen Regelwerken beruhen, ist KI in der Lage, Muster in komplexen Datenströmen zu erkennen, Vorhersagen zu treffen und Entscheidungen auf Basis einer Vielzahl gleichzeitig wirkender Variablen zu treffen. In der Energiewirtschaft eröffnet das eine neue Dimension: Prozesse werden nicht nur reaktiv gesteuert, sondern proaktiv geplant, sodass Effizienzgewinne, Kostensenkungen und Nachhaltigkeitsziele gleichzeitig erreichbar werden.