Unscheinbar wichtig Kritzner Metalltechnik übernimmt Toleranzringfertigung von Bosch Rexroth

Quelle: Kritzner Metalltechnik 1 min Lesedauer

Unspektakulär, aber für Welle-Nabe-Verbindungen unverzichtbar, sind blecherne Toleranzringe oder auch -hülsen. Die kommen jetzt von Kritzner Metalltechnik aus Schweinfurt.

Auf den ersten Blick wirken diese Metallhülsen unspektakulär. Doch in Wahrheit sind es Toleranzringe, die präzise gefertigt sind und für Welle-Nabe-Verbindungen gebraucht werden. Einst von Bosch Rexroth hergestellt, hat nun Kritzner Metalltechnik das Know-how übernommen.(Bild:  Kritzner)
Auf den ersten Blick wirken diese Metallhülsen unspektakulär. Doch in Wahrheit sind es Toleranzringe, die präzise gefertigt sind und für Welle-Nabe-Verbindungen gebraucht werden. Einst von Bosch Rexroth hergestellt, hat nun Kritzner Metalltechnik das Know-how übernommen.
(Bild: Kritzner)

Toleranzringe oder auch Toleranzhülsen wurden vor über 100 Jahren erfunden. Sie sehen aus wie Ausstechförmchen für Plätzchen. Doch es handelt sich bei ihnen um präzise Welle-Nabe-Verbindungselemente, die zwischen Lagerbohrung und Welle eingepresst werden, heißt es dazu. Einer der führenden Hersteller dieser unspektakulär wirkenden Helferlein war bisher Bosch Rexroth. Und bis Ende letzten Jahres fertigte man Toleranzringe am Standort Volkach. Doch aus strategischen Gründen suchte Bosch Rexroth nach einer Alternative. Gefunden hat man diese beim langjährigen Fertigungspartner Kritzner Metalltechnik in Schweinfurt, an den man die Fertigung jetzt übertragen hat. Damit der Übergang problemlos erfolgen konnte, gab es intensive Schulungen für die Kritzner-Leute. Nun stehe der Belieferung aus Schweinfurt in bekannter Bosch-Rexroth-Qualität nichts mehr im Wege. Kritzner biete damit außerdem das erste eigene Produkt an.

Vorfreude auf Aufträge in puncto Toleranzringe! Von links: Das frischgebackene „Kritzner-Toleranzring-Team“ Philip Knittel (Vertrieb), Projektleiter Robin Walter und Produktionsmitarbeiter Ingo Franz, nebst Michael Kiesel.(Bild:  Kritzner)
Vorfreude auf Aufträge in puncto Toleranzringe! Von links: Das frischgebackene „Kritzner-Toleranzring-Team“ Philip Knittel (Vertrieb), Projektleiter Robin Walter und Produktionsmitarbeiter Ingo Franz, nebst Michael Kiesel.
(Bild: Kritzner)

Toleranzringe gibt es jetzt erstmals auch in Kleinserie

Unverändert bleiben auch die Artikelnummern, sodass sich für die Besteller nichts ändert – außer eben die Bezugsquelle. Mindestens eine Million Toleranzringe wollen die Schweinfurter pro Jahr ausliefern, wie man betont. Derzeit umfasst das gesamte Sortiment circa 600 Varianten im Durchmesserbereich zwischen fünf und 400 Millimeter. Davon ist etwa die Hälfte im Webshop verfügbar, wie man erfährt. Unterschieden werden die Toleranzringe nach ihrer Größe, der Form und dem verwendeten Material.

Das Besondere: Die Toleranzringe können von den Schweinfurtern auch in Kleinserie gefertigt werden, was bisher nicht der Fall war. So könnten die Kunden bedarfsgerecht bedient werden. Außerdem vermeidet man so Überproduktionen. Für Kritzner sind die Ringe zwar ein hochwertiges Nischenprodukt, doch die Einstiegschance in neue Geschäftsbeziehungen.

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