Umfrage Hersteller sind optimistisch bei der Einführung von KI

Quelle: Fluke Reliability 3 min Lesedauer

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Die Hersteller gehen bei der Einführung der KI voran. Dabei ergab eine Umfrage von Fluke Reliability die Prognose, dass 61 % von ihnen ihre KI-Ziele in nur elf Monaten erreichen werden.

93 Prozent der in der Studie Befragten gaben an, dass die KI in den nächsten 12 Monaten für Unternehmen eine hohe Priorität haben werde.(Bild:  Fluke Reliabiltiy)
93 Prozent der in der Studie Befragten gaben an, dass die KI in den nächsten 12 Monaten für Unternehmen eine hohe Priorität haben werde.
(Bild: Fluke Reliabiltiy)

Das Unternehmenswachstum, die Beseitigung des Fachkräftemangels und der Bedarf an mehr Effizienz treiben die Einführung von KI, maschinellem Lernen, Cloud Computing und anderen digitalen Technologien voran. Es wird erwartet, dass die künstliche Intelligenz (KI) in der nächsten Welle der industriellen Revolution, die auch als Industrie 5.0 bezeichnet wird, eine entscheidende Rolle im Produktionsbetrieb spielen wird. Ein jüngst veröffentlichter Bericht von Fluke Reliability, einem Unternehmen, das Teams für zuverlässigen Betrieb und Wartung mit der erforderlichen Hardware, Software und Services ausstattet, mit denen sie die Leistung ihrer Anlagen optimieren können, bestätigt diesen Anspruch.

KI hat überwiegend Priorität

Die Ergebnisse zeichnen ein klares, fast einstimmiges Bild der Fertigungslandschaft. 93 Prozent der Befragten gaben an, dass die KI in den nächsten 12 Monaten für Unternehmen eine hohe Priorität haben werde. Diese Erwartung herrscht auch auf der Unternehmensebene. Dabei sind neun von zehn hochrangigen Entscheidungsträgern der Meinung, dass die KI Priorität hat, und auch mehr als vier von fünf Instandhaltungsleitern teilen diese Meinung.

Rolle der KI bei der vorausschauenden Instandhaltung

Hinsichtlich der Rolle der KI bei der vorausschauenden Instandhaltung verfolgen derzeit nur 8 Prozent der Befragten eine vorausschauende Instandhaltungsstrategie. Dagegen wollen sogar 76,5 Prozent davon in Zukunft auf vorausschauende/proaktive Wartung umstellen, und der Einsatz von KI wird als Hilfsmittel zum Erreichen dieses Ziels gesehen.

Investitionen in KI

Die Hersteller setzen ihre Absichten auch bereits in die Tat um. Im Durchschnitt gaben die Befragten an, sie beabsichtigten, allein im Jahr 2024 44 Prozent ihres Technologiebudgets in KI zu investieren. Tatsächlich planen 30 Prozent der Befragten, in diesem Jahr 51 bis 75 Prozent ihres Technologiebudgets in KI zu investieren. Obwohl nur neun Prozent der Hersteller angeben, sie hätten ihre Ziele im Hinblick auf Industrie 5.0 bereits erreicht, erwartet die Mehrheit (61 Prozent), ihre KI-Ziele innerhalb von nur elf Monaten zu erreichen.

Der Nutzen entscheidet

Von denjenigen, die in den nächsten 12 Monaten investieren wollen, war die Notwendigkeit, die KI zu nutzen, vor allem davon abhängig, welchen Nutzen sie für sie hat, zum Beispiel:

  • zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen (35 Prozent)
  • zur Nutzung neuer Möglichkeit, die Anforderungen der Datenverarbeitung und -analyse zu erfüllen (35 Prozent)
  • als Mittel, um den Kundendienst zu verbessern (35 Prozent)
  • bei der Nachfrage nach mehr Effizienz und Produktivität (34 Prozent)
  • als Chance, den Fachkräftemangel auszugleichen (31 Prozent).

Eine Notwendigkeit: die vorausschauende Instandhaltung

„Die vorausschauende Instandhaltung ist nicht mehr nur Wunsch, sondern eine Notwendigkeit – zumal qualifizierte Arbeitskräfte nur schwer zu finden und zu halten sind“, so Ankush Malhotra, Präsident von Fluke Reliability. „Die KI bietet einen klaren Weg, und die Branche ist davon überzeugt, dass Hersteller, die sie nicht nutzen, wahrscheinlich auf der Strecke bleiben werden. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen, dass zwar in vielen Branchen vom Einsatz der KI gesprochen wird, die Hersteller aber bereits Taten folgen lassen.“

„Es ist keine Überraschung, dass die Hersteller bei der Einführung von KI optimistisch sind“, so Aaron Merkin, Chief Technology Officer von Fluke Reliability. „Wir wissen, dass sie funktioniert, und wir haben Kunden, die bereits nach nur drei Monaten Nutzen daraus gezogen haben.“

Über die Studie

Die Studie wurde von Censuswide durchgeführt. Dabei wurden über 600 hochrangige Entscheidungsträger und Wartungsfachleute in den USA, Großbritannien und Deutschland befragt. (aru)

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