Erfolgreiches Geschäftsjahr 2024/25

Die Keba Gruppe wächst um 8,5 Prozent

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Gestärkte Marktposition durch gezielte Zukäufe

Ein bedeutender Meilenstein im vergangenen Jahr war die Übernahme des insolventen österreichischen Ladeinfrastrukturherstellers Enercharge mit seinen Standorten in Kötschach-Mauthen (Kärnten) und Oberlienz (Osttirol). Mit dieser Akquisition hat Keba ihr bestehendes Produktportfolio im Bereich AC-Ladelösungen (Wallboxen) um leistungsstarke Schnellladelösungen im DC-Bereich erweitert. Dadurch deckt Keba nun sämtliche Ladeinfrastruktur-Anwendungsbereiche ab. Die DC-Schnelllader zielen insbesondere darauf ab, einen möglichst kurzen Ladestopp auf längeren Strecken, wie beispielsweise auf Autobahnen, zu ermöglichen. Sämtliche Produkte und Lösungen von Enercharge wurden unter der Marke Keba zusammengeführt. Die Standorte blieben erhalten und in Kürze wird das neue Büro in Kötschach-Mauthen eröffnet.

Mit der Übernahme des oberösterreichischen KI-Spezialisten 7LYTIX im April 2025 setzte die Keba Gruppe einen wichtigen strategischen Schritt, um ihre digitalen Kompetenzen zu stärken und den Ausbau des Digital Business konsequent voranzutreiben. Das 2016 gegründete Unternehmen bringt fundiertes Know-how in der Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien im Bereich Banking, Retail und Industrie mit und ergänzt damit ideal Kebas langjährige KI Kompetenz in der Automatisierung verschiedener Branchen. Die Bündelung der Expertisen stärkt Kebas Position als zukunftsorientierter Technologieanbieter im internationalen Wettbewerb und beschleunigt die Umsetzung laufender Entwicklungen rund um den sinnstiftenden Einsatz Künstlicher Intelligenz.

KI bei Keba: Vom Pionier zum Vorreiter

Durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz im eigenen Produktportfolio, aber auch in der eigenen Prozesslandschaft, nimmt Keba eine Vorreiterrolle ein. Das Unternehmen präsentierte zum einen neue KI-basierte Produkte und Innovationen und investierte gezielt in die digitale Transformation sowie in den Kompetenzaufbau der eigenen Mitarbeiter. Zum anderen engagierte man sich in unterschiedlichen Gremien, Initiativen und Austauschformaten, um die Digitalstandorte Linz, Oberösterreich, Österreich und Europa aktiv zu stärken. Beispielsweise ist Keba seit Anfang 2025 Mitglied der Digital Mile in Linz. Zudem engagiert sich CEO Christoph Knogler als Vorsitzender (gemeinsam mit Thomas Arnoldner, Deputy-CEO von A1) in der Task Force KI der Industriellenvereinigung Österreichs.

Im Produktportfolio aller drei Geschäftsbereiche spielt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine immer größere Rolle. Vor allem die Potenziale von lokaler KI (On-Device AI), die es Maschinen und Geräten ermöglicht, KI-Modelle ganz ohne Verbindung zur Cloud-Infrastruktur lokal zu nutzen, eröffnet in der Automatisierungstechnik neue und vor allem cyber-sichere Funktionen.

Künstliche Intelligenz ist für Keba kein Trend – sie ist ein entscheidender Schlüssel zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Umfeld.Daher setzt man KI nicht nur gezielt in den eigenen Produkten ein, sondern auch zunehmend in internen Prozessen.

Open Innovation bleibt Schlüssel zum Erfolg

Der Open-Innovation-Ansatz war auch im vergangenen Geschäftsjahr ein zentraler Bestandteil der Innovationsstrategie der Unternehmensgruppe. Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Start-ups und internationalen Fachgremien kann auf ein vielseitiges Netzwerk, das die Innovationskraft weit über die Unternehmensgrenzen hinaus stärkt, zurückgegriffen werden. Rund 80 interne wie externe Experten arbeiten so permanent an rund 20 Innovationsprojekten und somit aktiv an der Zukunft des Unternehmens.

Zentrales Element und physisches Zentrum der offenen Innovation ist weiterhin der Keba Innospace, der auch in diesem Jahr wieder hunderte begeisterte Besucher anzog, um über Zukunftsthemen anhand von Prototypen zu diskutieren.

Keba ist mit ihren drei Geschäftsfeldern breit und diversifiziert aufgestellt und in entsprechenden Wachstumsmärkten tätig. Das Unternehmen geht davon aus, dass weiterhin eine entsprechende Nachfrage nach Automatisierungslösungen bestehen wird und es daraus resultierend Wachstumspotentiale gibt. Deshalb investiert das Unternehmen auch im aktuellen Geschäftsjahr weiter konsequent in Forschung und Entwicklung.

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Gleichzeitig wird die internationale Präsenz systematisch ausgebaut, um das weltweite Netzwerk zu stärken und neue Märkte zu erschließen. Ziel ist es, sukzessive neue strategisch relevante Märkte aufzubauen, das globale Produktion- und Entwicklungsnetzwerk zu erweitern und so die eigene Leistungsfähigkeit im Sinne der Kunden weiter zu steigern. KI und Open Innovation bleiben auch weiterhin die wesentlichen Treiber.

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