Partnerland Kanada Kanada sucht Handelspartner auf der Hannover Messe

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Trumps Zollpolitik trifft vor allem den nördlichen Nachbarn Kanada hart. Unter diesem Druck, hofft man als Partnerland der Hannover Messe 2025 neue Partner zu finden.

Ab dem 31. März flattern wieder die Fahnen der Hannover Messe im Wind. Das Partnerland heißt diesmal Kanada. Das trifft sich gut, wie es heißt, denn die Messe kann die Chance sein, die Probleme auszuhebeln, die sowohl Kanada als auch Europa durch die Trumpf-Zölle haben.(Bild:  Deutsche Messe)
Ab dem 31. März flattern wieder die Fahnen der Hannover Messe im Wind. Das Partnerland heißt diesmal Kanada. Das trifft sich gut, wie es heißt, denn die Messe kann die Chance sein, die Probleme auszuhebeln, die sowohl Kanada als auch Europa durch die Trumpf-Zölle haben.
(Bild: Deutsche Messe)

Jetzt ist die perfekte Zeit für Kanada als Partnerland der diesjährigen Hannover Messe, so die Meinung von Christina Bilyk, die den Auftritt der Kanadier im Rahmen der Messe organisiert. Sie glaubt, dass der Messeauftritt die wirtschaftlichen Beziehungen mit Partnern außerhalb der USA intensivieren kann. Nicht zuletzt werden 260 Aussteller allein aus Kanada nach Hannover kommen, wie es weiter heißt. Das sei eine fantastische Zahl, was auch der Messechef Jochen Köckler unterstreicht. Der Zuspruch gilt dabei als Signal, dass nicht nur Europa enger zusammenrückt, sondern Europa auch mit Kanada.

Trump-Antritt treibt Anmeldezahlen in die Höhe

Nach den ersten Ankündigungen von Zöllen durch Trump vor zwei Monaten habe es noch einmal einen deutlichen Schub gegeben, kommentiert Jayson Myers von der Initiative Next Generation Manufacturing Canada. Denn 80 neue Anmeldungen seien allein in den Wochen seit Trumps Amtsantritt eingegangen. Nach den Problemen mit dem bisher größten Handelspartner USA seien kanadische Firmen deshalb nun daran interessiert, neue Kunden, neue Zulieferer, neue Partner und neue Investoren zu finden. Sie blickten dabei vor allem nach Europa.

Das wird sich in Hannover fokussiert abspielen

Zu der weltgrößten Industrieschau werden vom 31. März bis 4. April erneut rund 4.000 Aussteller aus über 60 Ländern erwartet. Allein aus China haben sich um die 900 Firmen angemeldet. Und auch aus den USA sollen sich wieder fast 100 Aussteller angekündigt haben. „Wir merken auch, dass bei allen politischen Turbulenzen, keine Abkehr von Hannover und Europa existiert“, so Köckler. Trotz der weltweiten Unsicherheiten rechnet der Messechef mit einer deutlich besseren Stimmung als beim Event von vor einem Jahr. Dazu beitragen dürften auch die Pläne der kommenden Bundesregierung, milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur zu stecken. „Das werden wir auf der Messe deutlich spüren“, glaubt Köckler. Leitthema der diesjährigen Auflage ist übrigens die industrielle Transformation. Großen Raum nimmt erneut die künstliche Intelligenz (KI) ein, wie es weiter heißt. Das, verspricht Köckler, ist keine Zukunftsvision mehr! Denn es wird konkrete Praxisbeispiele zu erleben geben – etwa von Siemens und Microsoft.

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