Energieeffiziente Antriebe
Investition in die Zukunft

Von Stefanie Michel 4 min Lesedauer

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Die Mindestwirkungsgrade für Motoren bei Neuanlagen werden strenger und gleichzeitig müssen Industrieunternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen sowie Energiekosten sparen. Deshalb zeigen wir einige Neuheiten aus der Antriebstechnik, auf die die Anwender zukünftig setzen können.

Gerade in Pumpenanwendungen sparen hocheffiziente Motoren viel Energie und senken somit die CO2-Emissionen.(Bild:  © DimaBerlin - stock.adobe.com)
Gerade in Pumpenanwendungen sparen hocheffiziente Motoren viel Energie und senken somit die CO2-Emissionen.
(Bild: © DimaBerlin - stock.adobe.com)

Die Politik verlangt immer effizientere Motoren und Antriebssysteme – weltweit. Deshalb ist das Thema Energieeffizienz noch lange kein alter Hut, denn die EU-Verordnungen und -Richtlinien sind dicht und unübersichtlich! Die EU-Verordnung 2019 bzw. 2021/341, welche ihren Ursprung in der europäischen Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG hat, regelt nach wie vor die Mindestwirkungsgrade für Elektromotoren und Frequenzumrichter bei Neuanlagen.

Die in 2024 verabschiedete Europäische Ökodesign-Verordnung 2024/1781 (ESPR) betrachtet das große Ganze und damit u. a. auch die Lieferketten und die Materialien. Und gerade da kommen Unternehmen ins Spiel, die auf Synchronreluktanzmotoren (SynRM) setzen, die ohne den Einsatz von seltenen Erden hergestellt werden. Zudem werden sich die Richtlinien weiterhin verschärfen und die Anforderungen an die Energieeffizienz steigen. Mit SynRM machen sich Anwender also fit für die Zukunft.