Extra erfunden! Neues Igus-Harz für 3D-Druck langlebiger Zahnräder

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Langlebige Zahnräder sind gefragter, registriert Igus. Deshalb haben die Kölner jetzt für das DLP-Verfahren mit Iglidur i4000 ein neues 3D-Druck-Resin entwickelt ...

Iglidur i4000 von Igus ist speziell für die Herstellung von verschleißfesten und präzisen Zahnrädern ausgelegt. Der Kunststoff besitzt dafür eine 13-fach höhere Bruchdehnung und bietet eine bis zu 5-fach höhere Lebensdauer als herkömmliche 3D-Druck-Harze, heißt es.(Bild:  Igus)
Iglidur i4000 von Igus ist speziell für die Herstellung von verschleißfesten und präzisen Zahnrädern ausgelegt. Der Kunststoff besitzt dafür eine 13-fach höhere Bruchdehnung und bietet eine bis zu 5-fach höhere Lebensdauer als herkömmliche 3D-Druck-Harze, heißt es.
(Bild: Igus)

Vor drei Jahren hat der Kunststoffspezialist Igus mit iglidur i3000 sein erstes Resin (Harz) auf den Markt gebracht, wie die Kölner erinnern. Die hohe Auflösung und Präzision im DLP-Verfahren (Digital Light Processing = 3D-Druck mit lichtempfindlichen Kunstharzen) für die Herstellung von Verschleißteilen zeichnete es besonders aus. Doch in den letzten zwei Jahren habe Igus gemerkt, dass die Anfrage nach schmierfreien Zahnrädern in unterschiedlichsten Formen und Größen steige. Und für solche Anwengungen biete sich Resin sehr gut an. Denn das Verfahren ermöglicht spritzgussähnliche Bauteilqualität, so die Experten aus dem Igus-Geschäftsbereichs additive Fertigung. Mit dem neuen Iglidur i4000 gibt es nun ein Material, das sich ganz speziell für die Herstellung von verschleißfesten und präzisen Zahnrädern eignet, wie es weiter heißt. Außerdem steige die Lebensdauer der daraus gedruckten Teile im Vergleich zu herkömmlichen Harzen um das Fünffache.

Viel mehr Bruchdehnung im „Spiel“ um Kunststoff-Zahnräder

Vor allem während der Vorentwicklung, wenn es um Proof of Concept oder Proof of Principle gehe, biete sich das Polymer schon für Prototypen an. Denn die Herstellung derselben per DLP-Verfahren ist schnell und damit günstig. Anpassungen ließen sich innerhalb kürzester Zeit vornehmen. Das Material ist sowohl für DLP-, SLA- (Stereolithografie) als auch für LCD-Drucker (quasi MSLA = Masked Stereolitography Apparatus) geeignet. Das Iglidur-i4000-Resin wurde in enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt und zeichnet sich durch eine hohe Verschleißfestigkeit und Bruchdehnung aus. Beide sind wichtig, weil Zahnräder während der Bewegung permanenter Belastung ausgesetzt sind. Tests im hauseigenen Labor hätten bewiesen, dass Iglidur i4000 im Vergleich zu i3000 und „High Toughness“-Resinen nicht nur eine 5-fach höhere Lebensdauer bringt, sondern auch eine 13-fach höhere Bruchdehnung hat. Die selbstschmierenden Eigenschaften des Materials ermöglichten ließen Fett oder Öl in der Anwendung obsolet werden, was das Zahnrad schmier- und wartungsfrei mache. Bei den ersten Anwendern kommt das neue Resin bereits zum Einsatz, wie die Kölner abschließen anmerken.

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