Kunststoff mit Grips Igus kauft den Sensorspezialisten Atronia

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Igus hat im März die mehrheitlichen Anteile am portugiesischen Atronia Tailored Sensing erworben, wie heute erst bekannt wurde. Das soll den Smart Plastics Rückenwind geben ...

Igus setzt auf noch smartere Kunststoffe durch den Kauf von Atronia! Von links: Michael Blass, Geschäftsführer Igus-e-kettensysteme, und Carlos Alexandre Ferreira, Manager bei Atronia Tailored Systems, blicken in voraussichtlich noch bessere Industrie-4.0-Zeiten.(Bild:  Igus)
Igus setzt auf noch smartere Kunststoffe durch den Kauf von Atronia! Von links: Michael Blass, Geschäftsführer Igus-e-kettensysteme, und Carlos Alexandre Ferreira, Manager bei Atronia Tailored Systems, blicken in voraussichtlich noch bessere Industrie-4.0-Zeiten.
(Bild: Igus)

Der Sensorspezialist Atronia bringt bereits seit fünf Jahren den Kunststoffprodukten aus Köln sozusagen das Fühlen bei. Mit dem strategischen Schritt, Atronia zu übernehmen, will Igus auf dem Markt der vernetzten Kunststoffbauteile weiter expandieren. Ziel ist es, Industrie-4.0-Produkte in Serie herzustellen und auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen. Vernetzung, Automation, künstliche Intelligenz heißen die Stichworte, mit denen Industrie-4.0-Technik zu mehr Produktivität, Agilität und Anlagensicherheit führt. Igus investiert deshalb seit Jahren in Forschung und Entwicklung, um neuartige Smart Plastics zu entwickeln. Dazu gehören Gleitlager, Energieketten und Leitungen, die mit Sensoren ausgestattet sind und ins Internet of Things (IoT) eingebunden werden können. „Intelligente“ Predictive-Maintenance-Software berechnet dann dabei die optimale Wartungszeitpunkte und alarmiert bei kritischen Zuständen rechtzeitig Techniker über E-Mail und SMS, um teure Anlagenausfälle zu verhindern, wie Igus erklärt. Atronia Tailored Sensing sorgt nun für die Ermittlung des Ist-Zustand der Igus-Produkte. Durch den Kauf von Atronia könne man Prozesse, Systeme und Teams beider Unternehmen noch besser aufeinander abstimmen, was langfristig zu Synergien und Effizienzgewinnen führen soll.

Igus übernimmt Atronia aus guten Gründen

Bekannt miteinander wurden beide Unternehmen 2019 auf der Messe Sensor + Test in Nürnberg. Atronia baute später dann die Elektronik für einen Sensor namens „EC.W“. Montiert an Öffnungsstege von Energieketten erfassen diese Sensoren den Ist-Zustand und die restliche Lebensdauer der Kettenseitenteile. Auf den Markt kam der Sensor für nur 259 Euro, was einem Bruchteil der Kosten handelsüblicher Predictive-Maintenance-Systeme entspricht, wie Igus betont. Das Anwender-Feedback sei sehr positiv gewesen. Die Zusammenarbeit wurde daraufhin intensiviert. Mittlerweile fertigt das Unternehmen in Portugal mehrere hundert Module der Serie „i.Cee“ von Igus. Diese machen es möglich, die Sensordaten mithilfe eines webbasierten Dashboards von überall auf der Welt auszuwerten, die maximal mögliche Lebensdauer von Produkten dabei auszunutzen und Wartungseinsätze optimal zu planen.

(ID:50004950)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung