China Market Insider
Hype oder Rückstau bei chinesischen E-Autos?

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Mal ist von „überfluteten Märkten“ die Rede. Mal heißt es, dass sich chinesische E-Autos nicht verkaufen lassen und die Häfen in Europa zuparken würden. Ein ausführlicher Blick auf die Situation.

Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

Wo immer es um China geht, ist derzeit die Aufregung groß. Die EU-Kommission behauptet, dass chinesische E-Autos Europas Märkte „überfluten“ und hat eine „Anti-Subventions-Untersuchung“ gegen mehrere chinesische Hersteller angestrengt. Gleichzeitig haben mehrere europäische Medien E-Autos entdeckt, die sich in den Häfen des Kontinentes stauen. Die Häfen würden zu „Parkplätzen“, schreibt die „Financial Times“ und zitiert europäische Manager, die dafür chinesische Hersteller verantwortlich machen.

Bei genauerem Hinsehen ist beides nicht ganz richtig. Beide Narrative – das von der chinesischen „Überflutung“ europäischer Märkte und das von den unverkaufbaren chinesischen E-Autos in europäischen Häfen – können jedenfalls kaum gleichzeitig zutreffen.