AM-Forum HP pusht Oberflächenqualität beim 3D-Druck durch neues Material

Quelle: HP Germany 2 min Lesedauer

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Auf der jährlichen AM-Forum-Konferenz in Berlin stellt HP am 21. März Teile aus einem neuen, für seine industriellen 3D-Druck-Polymere qualifizierten, Material vor.

3D-gedruckte Bauteile aus Polyamid 12 (PA 12) erhalten jetzt noch bessere Oberflächen. Denn HP meldet, dass das mit dem neuen PA 12 S funktioniert, wenn man den Kunststoff mit den 3D-Druckern der Serie Jet Fusion 5200 verarbeitet.(Bild:  HP)
3D-gedruckte Bauteile aus Polyamid 12 (PA 12) erhalten jetzt noch bessere Oberflächen. Denn HP meldet, dass das mit dem neuen PA 12 S funktioniert, wenn man den Kunststoff mit den 3D-Druckern der Serie Jet Fusion 5200 verarbeitet.
(Bild: HP)

Das gemeinsam mit Arkema entwickelte Material PA 12 S setzt laut Aussage von HP neue Maßstäbe für die Oberflächenästhetik und senkt gleichzeitig die Kosten für jene, die die HP-3D-Drucker der Serie Jet Fusion 5200 einsetzen. Die Reichweite des Materials soll sich in Kürze außerdem weiter vergrößern, weil es noch in diesem Frühjahr auch für die Jet Fusion 5600 Serie verfügbar sein werde. Damit ließe es sich für die gesamte Palette der Polymer-3D-Drucksysteme von HP verwenden.

Optimierte 3D-Druck-Kosten durch neues Polyamid

Die Einführung des von Arkema entwickelten PA 12 S senkt die variablen Kosten pro Teil sowie die Gesamtbetriebskosten deutlich, heißt es weiter. Das Material optimiere in Verbindung mit der HP-Multi-Jet-Fusion-Technologie den Produktionsprozess und rationalisiere dabei die Nachbearbeitungsschritte. Diese Fortschritte ermöglichen es den Herstellern, ihre Teile effizienter zu produzieren. Gleichzeitig würden hohe Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards eingehalten. Die druckbaren Werkstoffe von HP lassen sich außerdem wiederverwerten, wie man betont. Das neue PA 12 S verfüge beispielsweise über die höchste Wiederverwendbarkeitsquote im Vergleich zu anderen PA-12-Werkstoffen am Markt. Die Wiederverwendbarkeit von PA 12 S liegt bei etwa 85 Prozent, was die Abfallmenge deutlich reduziert, wie HP präzisiert.

Nachhaltige 3D-Druck-Polymere und Nutzer derselben

Außer dem neuen und nachhaltigen PA 12 S hat HP mit führenden Materialherstellern zusammengearbeitet, um eine Vielzahl von Polymeren zu entwickeln. Dazu gehören diese Thermoplaste: HP 3D HR PA 11, HP 3D HR PA 12 S von Arkema, HP 3D HR PA 12 W, HP 3D HR PA 12 GB und HP 3D HR PP von BASF, sowie diese Elastomere: BASF Ultrasint TPU01, Estane 3D TPU M95A, Estane 3D TPU M88A und HP 3D HR TPA von Evonik. Die Anwender setzen diese Kunststoffe zusammen mit dem umfangreichen Angebot von HP an professionellen Dienstleistungen, Designfunktionen, Software, Hardware, Automatisierungs- und Nachbearbeitungssysteme ein. Daraus resultiere die nachhaltigere Herstellung von Bauteilen für die Automobil-, Verbraucher- und Gesundheitsindustrie. Speziell das jetzt neu eingeführte Material PA 12 S werde etwa schon von Accel Digital Solutions, Decathlon, Erpro Group und Materialise für ästhetische Teile mit verbesserter Oberflächenqualität und niedrigeren Produktionskosten eingesetzt.

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