Industrie 5.0 Hier kommt die erste elektronische Memristor-Schaltung

Quelle: Techifab 1 min Lesedauer

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Die Memristor-Technik bezeichnet den Mix aus Speicher (Memory) und elektrischem Widerstand (Resistor). Forschern am Dresdender Helmholtz-Zentrum ist jetzt die erste Schaltung dieser Art gelungen ...

Dem Start-up Techifab aus Dresden ist ein Durchbruch in Sachen Memristortechnik gelungen. Denn die Experten haben die erste elektronische Schaltung auf dieser Basis entwickelt und auf Kickstarter gelauncht. Das System nennt sich COR-Ristor (Bild). Hier mehr dazu ...(Bild:  Techifab)
Dem Start-up Techifab aus Dresden ist ein Durchbruch in Sachen Memristortechnik gelungen. Denn die Experten haben die erste elektronische Schaltung auf dieser Basis entwickelt und auf Kickstarter gelauncht. Das System nennt sich COR-Ristor (Bild). Hier mehr dazu ...
(Bild: Techifab)

Das Start-up Techifab ist ein Deeptech Newcomer aus Silicon Saxony. Das Unternehmen entwickelt elektronische Bauteile und Systeme auf Basis einer, wie betont wird, bahnbrechenden Memristor-Technologie. Der sogenannte TiF-Memristor verarbeitet und speichert Daten innerhalb derselben Zelle und ermöglicht so völlig neue Datenverarbeitungsalgorithmen in elektronischen Schaltungen, wie es dazu heißt. Und jetzt hat Techifab sein erstes voll betriebsfertiges Produkt mit TiF-Memristoren auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter gelauncht. Der dort angebotene COR-Ristor sei speziell für die hochpräzise, paarweise Echtzeit-Korrelationsanalyse von Sensordaten in den Bereichen Predictive Maintenance und Infrastrukturüberwachung konzipiert. Er ermöglicht so die Identifizierung linearer und nicht-linearer Korrelationen von Daten, was direkt am Sensor im Rahmen einer stark erhöhten Erkennungsrate beim Clustern der Sensordaten geschieht. Daraus resultiere eine fundamentale Minimierung des Hardware- und des Energiebedarfs.

Zwei große Probleme bei der Datenauswertung sind vorbei

Der COR-Ristor löst, wie die Dresdener betonen, gleich zwei der größten Probleme bei der Sensordatenauswertung. Denn erstens kann er – im Gegensatz zu bestehenden, auf Regressionsanalyse basierenden KI-Systemen – auch ungewöhnliche und weg driftende Sensordaten identifizieren, was erstmals eine voll automatisierbare Sensordatenverarbeitung erlaubt Und zweitens schafft er – anders als bisherige KI-Systeme – unmittelbare Transparenz, indem die physikalischen Zusammenhänge aller Sensordaten paarweise logisch nachvollziehbar gemacht werden. Dieser Durchbruch berge enormes Potenzial zur Energieeinsparung und für die hochpräzise Datenanalyse in Echtzeit, was den COR-Ristor zu einem entscheidenden Baustein für die Industrie 5.0 mache. Der Launch auf Kickstarter wurde, wie es heißt, ganz bewusst gewählt, um gemeinsam mit internationalen Entwicklern Erfahrungen bei möglichst vielen Einsatz- und Geschäftsmodellen zu sammeln.

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