Alternative Rohstoffe Henkel und Covestro setzen auf nachhaltige Holzklebstoffe

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Eine neue Kooperation von Henkel und Covestro soll die Nachhaltigkeit von Klebstoffen für Holzkomponenten erhöhen, die im Bauwesen eingesetzt werden.

Solche tragenden Holzkonstruktionen sollen in Zukunft nachhaltiger werden. Schaffen wollen Covestro und Henkel das mit sogenannten bioattributierten Rohstoffen, wozu auch Klebstoffsysteme auf Polyurethanbasis gehören, die Covestro Henkel zur Verfügung stellt.(Bild:  Henkel / S. Ellingsen)
Solche tragenden Holzkonstruktionen sollen in Zukunft nachhaltiger werden. Schaffen wollen Covestro und Henkel das mit sogenannten bioattributierten Rohstoffen, wozu auch Klebstoffsysteme auf Polyurethanbasis gehören, die Covestro Henkel zur Verfügung stellt.
(Bild: Henkel / S. Ellingsen)

Die deutschen Chemieunternehmen Henkel und Covestro bündeln ihre Kräfte, um die Nachhaltigkeit von Klebstoffen im tragenden Holzbau zu fördern, wie jetzt bekannt gemacht wurde. Zu den betreffenden Holzkomponenten gehören Brettsperrholz (Cross Laminated Timber, CLT) oder Brettschichtholz (Glued Laminated Timber, GLT). Diese finden sich in vielen Innen- und Außenanwendungen von Gebäuden oder Treppen, aber auch an Fassaden. Für das Vorhaben stellt Covestro Henkel auf Polyurethan basierte Werkstoffe zur Verfügung. Diese gehörten zu den sogenannten bioattribuierten Rohstoffen, die mithilfe von Massenbilanzierung zugewiesen werden. Henkel nutzt diese dann für Hochleistungsklebstoffe, wie es weiter heißt.

Verbesserte Klimabilanz für alternative Rohstoffe

Nicht zuletzt trügen Klebstoffe ihren Teil zur Verwendung von Holz im Bausektor bei. Deshalb machten sie schon deshalb das Bauen nachhaltiger. Aber weil es sich bei Holz um ein natürliches Material handelt, unterliegen seine Eigenschaften ebenso natürlich größeren Schwankungen als die meisten synthetisch hergestellten Materialien. Es ist zum Beispiel anfällig für Verformungen, was Ästhetik und Funktionalität und somit den Einsatz in tragenden oder anderen anspruchsvollen Anwendungen beeinträchtigen kann, so die Partner. Gelöst werde das Problem aber durch Technologien und Verfahren zur Verklebung verschiedener Holzschichten. Dazu gehört etwa die Kreuzlaminierung oder Keilzinkung, bei denen Polyurethanklebstoffe verwendet werden. Damit wird es möglich, Holzplatten herzustellen, die ihre Festigkeit, Form und Funktionalität im Laufe der Zeit beibehalten, betonen Henkel und Covestro. Durch den verstärkten Einsatz alternativer Rohstoffe könne dabei die Klimabilanz dieser Materialien weiter verbessert werden.

Massenbilanzansatz löst den Knoten im Materialmix

Weil alternative Rohstoffe im chemischen Fertigungsprozess an verschiedenen Stellen mit konventionellen Rohmaterialien im Mix eingesetzt werden und dadurch eine klare Zuordnung zu einzelnen Produkten nur noch schwer möglich ist, wird der verwendete alternative Rohstoff den Endprodukten mithilfe des Massenbilanzansatzes zugeordnet, wie Covestro erklärt. Dabei handelt es sich um eine Methode, die es ermöglicht, traditionelle und alternative Rohstoffe während der Produktion zu mischen, sie jedoch buchhalterisch über alle Verarbeitungsschritte zu dokumentieren, um sie den Endprodukten zuweisen zu können. Die Richtigkeit und Konformität dieses Ansatzes werde extern durch den international anerkannten ISCC-Plus-Standard zertifiziert. Für den Holzklebstoff sind deshalb alle beteiligten Standorte und Partner von Henkel und Covestro nach diesem Standard zertifiziert.

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