Filigranes im Griff Hainbuch zeigt wartungsarme Spannsysteme für die Feinbearbeitung

Quelle: Hainbuch 2 min Lesedauer

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Es gibt Bauteile, die verlangen eine besondere Art von Spannsystemen, damit sie präzise bearbeitet werden können. Hainbuch präsentiert ebensolches auf der Grindinghub 2024.

Das „TOPlus premium“-Spannfutter von Hainbuch ermöglicht hochpräzises Spannen mit Genauigkeiten von ≤ 5 Mikrometern ab Lager. Das, und noch andere Spannsysteme, stellt das Unternehmen auf der Grindinghub 2024 vor. Hier ein kleiner Überblick ...(Bild:  Hainbuch)
Das „TOPlus premium“-Spannfutter von Hainbuch ermöglicht hochpräzises Spannen mit Genauigkeiten von ≤ 5 Mikrometern ab Lager. Das, und noch andere Spannsysteme, stellt das Unternehmen auf der Grindinghub 2024 vor. Hier ein kleiner Überblick ...
(Bild: Hainbuch)

Ob Halbleiterchips in Smartphones oder Getriebeteile für die Mobilität – all diese Komponenten basieren auf einer absolut präzisen Bearbeitung im Mikrometerbereich. Toleranzgrenzen von wenigen einzelnen Mikrometern – auch als common zone – sind vielfach bereits Standard. Der Wunsch nach immer höherer Präzision stellt Schleifer aber vor neue Herausforderungen. Präzision ist außerdem hörbar respektive eben nicht! Hörbar wird Präzision zum Beispiel bei Elektroautos. Die bisher üblichen Motorengeräusche gibt es nicht mehr. Jedes noch so kleine Geräusch des Antriebs fällt deshalb sofort auf. Aus diesem Grund sind Genauigkeit und Oberflächengüte der bearbeiteten Werkstücke entscheidend für den Erfolg des Gesamtsystems. Wie kann Spanntechnik aber den Anwender hierbei für ein hochpräzises, wartungsarmes und zeitsparendes Fertigen unterstützen? Die Antwort kann der Spannsystemespezialist Hainbuch liefern ...

Die hochgenaue Zerspanung mit dem richtigen Spannmittel

Zur hochgenauen Fertigung gehört neben präzisem Rundlauf oder der Vermeidung von Teilungsfehler beim Verzahnen auch die Wiederholgenauigkeit. Dafür empfiehlt der Grindinghub-Aussteller sein „TOPlus premium Spannfutter“ mit sechseckiger Spanngeometrie. Gepaart mit den dazugehörigen Spannköpfen und beim Spannen gegen den Anschlag liefere es eine Rundlaufgenauigkeit von ≤ 5 Mikrometern. Diese Präzision gelte für jedes Produkt beim ersten Einsatz – und das als Standard direkt aus dem Lager. Aber es geht auch noch präziser, wie Hainbuch betont. Denn mit ausgerichtetem Futter und immer positionsgleichem Einzug des Spannkopfs lässt sich die Genauigkeit bei jeder einzelnen Werkstückspannung auf eine 1-Mikrometer-Toleranz reduzieren. Auch für Spannsituationen per Innenspannung hat man was im Portfolio. Gemeint ist der Maxxos-Spanndorn. Er erreichte in Kundenprojekten bereits Genauigkeiten von unter zwei Mikrometern in der Spannsituation.

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Garantierte Präzision durch Barriere gegen Verunreinigungen

Präzision trägt nach Erfahrung von Hainbuch auch zu mehr Umsatz bei. Aber nur, wenn der Fertigungsprozess störungsfrei läuft. Auch dafür leistet Spanntechnik einen wichtigen Beitrag. Ein Vorteil ist dabei etwa die Vulkanisierung bei Spannelementen als Barriere für Verunreinigungen. Bei Produkten mit sechseckiger Spanngeometrie dichtet die Plananlage dann zu allen Seiten bestens abm heißt es. Späne und Schmutz gelangen so nicht ins Innere der Spindel und nicht in das Spannmittel. Und zusätzlich sinkt der Reinigungsaufwand, was Zeit und Personaleinsatz einspart.

Auf den Dorn genommen! Wer flexibel ist, hat Wettbewerbsvorteile

Auch beim Schleifen könne das Hainbuch-System gute Dienste leisten. Durch die Arbeit mit einem Basisspannmittel und Adaptionen lässt sich damit nämlich jede benötigte Spannsituation schnell einrichten. Der Wechsel von Außen- auf Innenspannung oder der Einsatz eines Magnetmoduls seien so nur eine Sache von einigen wenigen Minuten. Eine Bauteilefamilie kann dabei mit nur einem Dorn und verschiedenen Spannbüchsen schnell produziert werden. Bei leicht unterschiedlichen Innendurchmessern werden nur die Segmentspannbüchsen gewechselt. Der Dorn bleibt auf der Maschine – eine flexible Art des Arbeiten, welche die Maschinenlaufzeit erhöht und Lagerhaltung vereinfacht. Hainbuch-Dorne deckten nahezu jeden Spannbereich ab. Mit Spanndurchmessern von 5,6 Millimetern als Microdorn bis 245 Millimeter im Lagersortiment sind Spanndorne das Mittel der Wahl fürs Schleifen.

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