Laser-Randschichthärten
„Härten 4.0“ verbraucht bis zu 95 Prozent weniger Energie

Von Barbara Stumpp 4 min Lesedauer

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Das Laser-Randschichthärten verbraucht deutlich weniger Energie und ist zudem schneller und präziser als konventionelle Härteverfahren. Selbst geometrisch komplexe und filigrane Bauteile lassen sich so härten.

Der Laserstrahl erwärmt lokal begrenzt die Randschicht auf bis zu 1380 Grad Celsius und das effizienter als es Induktionsspulen oder Gasflammen können. (Bild:  Ferrum)
Der Laserstrahl erwärmt lokal begrenzt die Randschicht auf bis zu 1380 Grad Celsius und das effizienter als es Induktionsspulen oder Gasflammen können.
(Bild: Ferrum)

Die Laserhärtetechnik eröffnet neue Dimensionen für das Härten stark beanspruchter Komponenten. So können besonders verschleißbeanspruchte Bereiche, z. B. die von Umform- und Spritzgußwerkzeugen, Biegestempeln und Maschinenteilen konturgenau und lokal präzise gehärtet werden, ohne dass man erst die nicht zu härtenden Partien abdecken muss oder komplexe Geometrien Problem bereiten.

Obwohl das Laserhärten erst auf dem Weg in den industriellen Alltag ist, bietet die Ferrum Edelstahlhärterei GmbH diese Technologie zusätzlich zu den bisherigen „klassischen“ verfügbaren Härteverfahren unter dem Schlagwort „Härten 4.0“ an.