Hitzebeständige Leitung Hält Temperaturen bis zu 700 °C stand

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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In einigen Industrien kann extreme Hitze von mehreren hundert Grad entstehen. Auch unter diesen extremen Bedingungen braucht es eine sichere Stromversorgung und dementsprechend Kabel und Leitungen, die die extremen Temperaturen aushalten können. Mit der neuen Ölflex Heat 700 SC hat Lapp eine Lösung bis zu 700 °C.

Die extrem hitzebeständige Leitung von Lapp hält dauerhafte Temperaturen von bis zu 700 °C aus.(Bild:  Lapp)
Die extrem hitzebeständige Leitung von Lapp hält dauerhafte Temperaturen von bis zu 700 °C aus.
(Bild: Lapp)

Wo „normale” Temperaturen herrschen, reichen auch „normale“ Leitungen, etwa mit einem PVC-Mantel, aus. Sie sind in der Regel auf Höchsttemperaturen von rund 70 bis 90 °C ausgelegt und somit für den Einsatz in Industrieanlagen oder Fabriken mit gewöhnlicheren Temperaturen ausgelegt. Überall dort, wo Temperaturen jedoch dauerhaft die Marke von 100°C überschreiten, sind hitzebeständige Leitungen gefragt. Lapp verfügt über ein ganzes Portfolio hitzebeständiger Leitungen. Auf der Hannover Messe zeigt das Unternehmen die neue Ölflex Heat 700 SC. Sie hält einer dauerhaften Temperaturbelastung von bis zu 700 °C stand.

Durchdachter Aufbau für optimalen Hitzeschutz

Ihre Hitzebeständigkeit hat die Leitung ihrem Aufbau und ihren perfekt aufeinander abgestimmten Materialien zu verdanken, so der Hersteller. Während die Litzen ihrer Vorgängerin aus reinem Nickel bestanden, setzt Lapp bei der neuen Einzeladerleitung auf vernickelte Kupferleiter. Die Isolation der Leitung besteht aus einer mehrfachen Glasseideumspinnung und einem Glasseidegeflecht. „Den Aufbau haben wir über die letzten Jahre hinweg optimiert“, erklärt Produktmanager Felix Graner. „Das Zusammenspiel aus beiden Faktoren, also Litzen und Isolation, macht die Temperaturspitzenverschiebung möglich.“ Verglichen mit einem reinen Nickelleiter erziele der feindrähtige, vernickelte Kupferleiter zudem eine bessere elektrische Leitfähigkeit, eine höhere Spannungsfestigkeit und erlaube es zudem, kleinere Leiterquerschnitte zu wählen als bei ihrer Vorgängerin. Die halogenfreie und flammwidrige Materialzusammensetzung reduziere die Gefahr einer Brandfortleitung im Brandfall.

Die Einzeladerleitung kommt überall dort zum Einsatz, wo es besonders energie- und temperaturintensiv zugeht und eine feste Verlegung und Verdrahtung erforderlich ist – beispielsweise in Gießereien, in Heizmodulen oder Elektroherden sowie in Hütten- und Stahlwerken, aber auch in der chemischen Industrie oder im Maschinen- und Gerätebau. Ausgelegt ist das Neuprodukt auf eine Spannung von 300/500 Volt.

Lapp auf der Hannover Messe 2025: Halle 11, Stand C15

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