Spieß umgedreht

Gleitende Tropfen schaden Systemen eigentlich! Das muss nicht sein ...

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Weniger Ausschuss in der Halbleiterindustrie

Die Theorie hebe nun zwei praktisch relevante Faktoren hervor. Zum einen zeigte sich, dass je hydrophober die Oberfläche ist, desto mehr Ladung entsteht. Wenn man den Effekt nutzen will, um Energie zu gewinnen, empfehlen sich deshalb hydrophobe Oberflächen, erklären die Forscher. Als zweiter einflussreicher Faktor erwies sich die Strömung innerhalb des Flüssigkeitstropfens. Denn die Flüssigkeit wird beim Gleiten umgewälzt, sodass elektrisch geladene Molekülteilchen von der Oberfläche weggerissen werden. Das führt zum überraschenden Effekt, dass weniger Ladung entsteht, wenn die Tropfen schnell gleiten, wie es dazu heißt. Diese Erkenntnis könne die Halbleiterindustrie nutzen, um die Ausschussgefahr zu verringern. Demnach müsste das Reinigungswasser möglichst schnell über die Halbleiterscheiben fließen. Das Darmstädter Team hofft, dass diese Erkenntnisse zu vielen innovativen Anwendungen führen werden.

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