KI bringt Geld Generative KI kann in Teilen die Wirtschaft ankurbeln

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Experten sind der Meinung, dass die Möglichkeiten der generativen künstlichen Intelligenz einen Wachstumsschub auslösen können, wie die dpa erfahren hat. Hier mehr dazu ...

Die Unternehmensberatung PwC hat untersucht, wie sich die generative künstliche Intelligenz (gen-KI) auf das Wirtschaftswachstum auswirken kann. Dabei kam ein positives Ergebnis heraus. Allerdings würden von den potenziellen Vorteilen nicht alle etwas haben.(Bild:  panuwat - stock.adobe.com)
Die Unternehmensberatung PwC hat untersucht, wie sich die generative künstliche Intelligenz (gen-KI) auf das Wirtschaftswachstum auswirken kann. Dabei kam ein positives Ergebnis heraus. Allerdings würden von den potenziellen Vorteilen nicht alle etwas haben.
(Bild: panuwat - stock.adobe.com)

Die deutsche Wirtschaft könnte mit breiter und schneller Anwendung generativer Künstlicher Intelligenz (gen-KI) nach Einschätzung der Unternehmensberatung PwC um bis zu 0,7 Prozent pro Jahr wachsen. Dieser KI-induzierte Schub könnte so zu einer zusätzlichen Wirtschaftsleistung von rund 220 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 führen. Das schrieben zumindest die PwC-Datenexperten in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Zu den Hauptgewinnern durch gen-KI gehören demnach die Branchen, in denen große Mengen Daten gesammelt und verarbeitet werden müssen. Das sind außer der Tech- und Softwarebranche vor allem die Medien-, Unterhaltungs-, Pharma- und Finanzunternehmen. Sie trügen in Deutschland nicht zuletzt knapp zu einem Fünftel zur Wirtschaftsleistung bei. In diesen Branchen könnte eine KI, die Text, Bild und Ton analysiere, diese dann neu erstelle und durch einfache sprachliche Befehle bedient werden könne, bis zum Ende des Jahrzehnts die Produktivität um 8 bis 15 Prozent steigern. Das kann nach Ansicht der Experten auch Fachkräfte ersetzen, merkt PwC-Berater Philipp Wackerbeck dazu an.

Es gibt Branchen und Länder, die von der KI nicht viel haben werden ...

Dafür müssten die betreffenden Unternehmen die Möglichkeiten der gen-KI aber auch rasch umsetzen, raten die Analysten. Und die Politik müsse außerdem die Standortbedingungen verbessern. „Wenn Deutschland ein wirtschaftliches Schwergewicht bleiben will, müssen KI-Champions durch Zugang zu Talenten, digitalen Infrastrukturen, einem attraktiven Investmentumfeld und weiteren Anreizen ins Land gelockt und dann aber auch gehalten werden“, macht der PwC-Datenexperte Matthias Schlemmer dazu klar. Sehr wenig dürften dagegen die Auto- und Chemieindustrie, die Bauwirtschaft, die Transportbranche und die Landwirtschaft von generativer KI profitieren, wie die Experten anmerken. Diese Branchen erwirtschaften eh schon fast die Hälfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Für die von industrieller Fertigung, hohem Materialeinsatz, hohem Energiebedarf oder körperlicher Arbeit geprägten Branchen prognostiziert die Studie deshalb nur indirekte und eher kleine Effizienzgewinne. Im globalen Vergleich liege Deutschland beim gen-KI-Potenzial demnach im Mittelfeld. Spitzenreiter sei die Schweiz, wegen einem großen Anteil von Pharma- und Finanzunternehmen. Auch die USA, Großbritannien und Schweden könnten von der generativen KI enorm profitieren. Dagegen sei das Potenzial in China, Japan, Kanada oder Norwegen relativ gering.

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