Nächster Step Gefertec-Innovation druckt riesige Teile bis acht Kubikmeter Volumen

Quelle: Gefertec 2 min Lesedauer

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Mit seiner neuesten Maschinengeneration Arc80X bietet Gefertec noch mehr Möglichkeiten für Anwender des 3D-Metalldrucks großer Bauteile per Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM).

So sieht die neueste Generation der Arc-Maschinen von Gefertec aus. Die Anlagen bieten jetzt einen Bauraum von 2 × 2 × 2 Metern und kommen mit mehr Funktionen zum Anwender. Ein umfassender Service soll den Einstieg in das Wire Arc Additive Manufacturing erleichtern.(Bild:  Gefertec)
So sieht die neueste Generation der Arc-Maschinen von Gefertec aus. Die Anlagen bieten jetzt einen Bauraum von 2 × 2 × 2 Metern und kommen mit mehr Funktionen zum Anwender. Ein umfassender Service soll den Einstieg in das Wire Arc Additive Manufacturing erleichtern.
(Bild: Gefertec)

Die neue Maschinengeneration Arc80X punktet laut Gefertec mit einem größeren Bauraum, Funktionen für die automatisierte Fertigung und einem Modul, durch das man auch Titan verarbeiten kann. Ein umfassendes Servicepaket unterstütze außerdem alle, die kein eigenes Expertenteam bei der Nutzung dieser Art der additiven Fertigung haben. Der 3D-Metalldruck mit WAAM wird laut Gefertec auch für immer mehr Anwendungen eingesetzt.

Größerer Bauraum und höherer Automatisierungsgrad

Gefertec setzt bei der Maschinenkinematik auf ein CNC-Linearachsen-System, das wegen seiner hohen Präzision für dauerhafte Prozessstabilität und Wiederholverlässlichkeit im gesamten Bauraum sorgt, wie es weiter heißt. In der 3-Achs-Variante bietet das neue additive Fertigungssystem einen Bauraum von 2 × 2 × 2 Metern und kann Bauteile mit einer Gesamtmasse von bis zu 8 Tonnen generativ produzieren. Die 5-Achs-Variante druckt dann sogar Bauteile mit einem Durchmesser von bis zu 0,9 Metern und einer Höhe bis zu 1,4 Metern. Neben dem größeren Bauraum von rund 8 Kubikmetern bringe die neue Maschinengeneration zahlreiche weitere Vorteile mit. Dazu gehört ein höherer Automatisierungsgrad, der die Effizienz in der Fertigung verbessert und dabei Personal spart. Zu den automatisierten Funktionen gehören eine integrierte Werkzeugvermessung, eine Gasdüsenreinigung, das Drahtabschneiden und ein Wechsel von Verschleißteilen.

Optionale Schutzgasausrüstung erlaubt Titan-3D-Druck

Darüber hinaus besteche die neue Gefertec-Maschinengeneration mit einer weiterentwickelten Prozessüberwachung für die Sicherung der Bauteilqualität. Dabei erfasst der Prozessmonitor die nötigen Daten und speichert alle relevanten Informationen während des Druckvorgangs. Das ermöglicht laut Hersteller eine umfassende Dokumentation für Qualitätssicherung und Prozessoptimierung. Ein integriertes Pyrometer misst dabei etwa die Bauteiltemperatur und trägt so zusammen mit einer aktiven Bauteilkühlung zu einer hohen Bauteilqualität bei. Die optional erhältliche Schutzgasbox erlaubt schließlich den 3D-Druck in einer geschlossenen Schutzgasatmosphäre, womit dann auch schwierige Metalle wie Titan verarbeitet werden können.

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