Aus-Welle in Austria Fast 25 Prozent mehr Insolvenzen in Österreich

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Wirtschaftskrise in Österreich hinterlässt deutliche Spuren, die die dpa jetzt melden muss.

Die momentane wirtschaftliche Lage in Österreich ist in Bezug auf Insolvenzen schlimmer als die Krise von 2008, wie Analysen offenbaren. Hier die Details ...(Bild:  M. Pagelsdorfer)
Die momentane wirtschaftliche Lage in Österreich ist in Bezug auf Insolvenzen schlimmer als die Krise von 2008, wie Analysen offenbaren. Hier die Details ...
(Bild: M. Pagelsdorfer)

Vergangenes sind Jahr 4.156 in Österreich in Insolvenzverfahren geschlittert, was einen Anstieg von rund 23 Prozent im Jahresvergleich bedeutet, wie Analysten zeigen. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilt, lag die Zahl deutlich über den Werten der Finanzkrise um das Jahr 2008. Der AKV, der Gläubiger in Insolvenzverfahren vertritt, machte die Rezession, die gestiegenen Produktionskosten sowie die wachsende Arbeitslosigkeit und die schwindende Konsumlaune für die Zunahme an Pleiten in Österreich verantwortlich. Die meisten Insolvenzen betrafen 2024 dabei den Handel, die Baubranche und die Gastronomie, wie man weiter erfährt.

KTM und Fisker stehen für die größten Insolvenzen

Der Immobilieninvestor René Benko und die von ihm gegründete Signa-Gruppe waren auch 2024 für den größten Insolvenzkomplex verantwortlich. Der Unternehmer, eine Benko-Familienstiftung und mehrere Signa-Teilfirmen wurden 2024 zahlungsunfähig. Allein deren Verbindlichkeiten machen zusammen rund 7,5 Milliarden Euro aus, heißt es vom AKV. Die Holding und die Kerngesellschaften der verschachtelten Signa-Gruppe hatten bereits 2023 Insolvenz angemeldet. Zu den größten Insolvenzen des Jahres 2024 zählten auch der Motorradproduzent KTM mit Verbindlichkeiten von rund 2,7 Milliarden Euro und der Elektroautohersteller Fisker mit 1,5 Milliarden Euro.

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