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Bundesregierung erkennt Fachkräftemangel als Problem

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Berufsschulequipment auf dem Stand der 80er-Jahre

„Wir arbeiten bei der Ausbildung immer noch teilweise mit altbackenen Overhead-Projektoren, weil entweder die moderne Technik nicht vorhanden ist oder die Lehrkräfte fehlen, die sie bedienen können", berichtete ein junger Lagerlogistiker. Stark-Watzinger räumte ein, dass die Berufsschulen lange stiefmütterlich behandelt wurden. Unter anderem ein „Startchancen-Programm“ der Regierung mit Förderung allgemeinbildender und beruflicher Schulen soll dabei aber nun helfen, das Manko zu beseitigen. Und Heil sprach sich für einen starken Ausbau der Berufsorientierung in den Schulen aus – am besten so, dass die jungen Leute der mittleren Klassen diese durchgehend bekommen. Es gehe darum, das Spektrum der Berufe bekannter zu machen.

Um eine vermehrte Einwanderung kommt Deutschland nicht herum

Mit Aufrufen und Ankündigungen würden sich die Minister um einen positiven Ausblick bemühen. So sei die Erwerbsbeteiligung von Frauen im Vergleich zu früher deutlich gestiegen. Doch etwa im Vergleich zu Skandinavien ist hierzulande noch viel Luft nach oben, glaubt der Arbeitsminister. Ähnlich sei das mit der Beschäftigung Älterer. Denn der Personenkreis verstärkt sich. Heil mahnte: „Es ist wichtig, dass Großkonzerne Menschen ab 60 nicht zum alten Eisen rechnen.“ Auch die von vielen Beschäftigten als bedrohlich empfundene Ausbreitung von künstlicher Intelligenz (KI) in den Betrieben soll die Probleme mindern. Das soll sich durch Produktivitätsfortschritte und somit stellenweise sinkenden Arbeitskräftebedarf bemerkbar machen. Aber die Politiker sind auch der Meinung, dass es immer noch nicht reichen wird, auch wenn KI ihr Potenzial voll entfaltet – deswegen brauche es mehr Einwanderung von Fachkräften.

Der Minister verwies auf die zweite Stufe des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, die an diesem Freitag in Kraft tritt und Erleichterungen für die Beschäftigung von Fachkräften mit Berufserfahrung aus dem Nicht-EU-Ausland bringt.

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