Schleifen
Extreme Oberflächengüten für die E-Mobilität

Von Mag. Victoria Sonnenberg 3 min Lesedauer

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E-Motor-Komponenten erfordern höchste Oberflächengüten im Mikrometerbereich. Dafür bedarf es Hochleistungslösungen für das Verzahnungsschleifen. Welche Maschinen und Verfahren dabei im Fokus stehen, zeigt dieser Beitrag.

Die G 250 verfügt (wie die G 160) ebenfalls über einen Doppeltisch. Das Be- und Entladen sowie das Messen der Bauteile erfolgt somit hauptzeitparallel.(Bild:  Emag)
Die G 250 verfügt (wie die G 160) ebenfalls über einen Doppeltisch. Das Be- und Entladen sowie das Messen der Bauteile erfolgt somit hauptzeitparallel.
(Bild: Emag)

Als Lösungen für den Bereich der Verzahnungs-Schleifbearbeitung sind etwa die Maschinen G 160 sowie G 250 von Emag zu nennen. Dabei kommt die G 160 bei Bauteilen bis Modul drei und mit einem maximalen Außendurchmesser von 160 Millimetern zum Einsatz. In diesem Anwendungsfeld ist sie die schnellste Maschine auf dem Markt, was durch zwei parallele Werkstücktische möglich wird, die abwechselnd mit hohem Tempo zur Schleifscheibe verfahren.

Während also ein Bauteil bearbeitet wird, setzt der interne Beladeroboter einen Rohling in die andere Spindel ein bzw. entlädt zuvor das fertige Bauteil. Darüber hinaus sorgt das Achskonzept für die in der E-Mobilität so wichtigen perfekten Oberflächen. Entscheidend ist dabei, dass die G 160 über keine Tangentialachse verfügt, sondern die vorhandenen Y- und Z-Achsen durch eine simultane Bewegung eine „virtuelle“ Tangentialachse erzeugen. In der Folge ist der Abstand zwischen A-Achse und Werkzeugkontaktpunkt sehr klein, was wiederum die sogenannten Geisterfrequenzen auf der Oberfläche des Bauteils verhindert. Welche Möglichkeiten dieser Ansatz für die E-Mobilität eröffnet, zeigt etwa das Beispiel der Zwischenwelle mit 21 Zähnen und normalem Modul, wobei eine Boden-zu-Boden-Zeit von nur 33 Sekunden (inklusive Verschränkungskompensation und anteiliger Abrichtzeit) und eine Schleifzeit von nur 25 Sekunden erreicht wird. Ähnliche Leistungswerte zeigen sich bei einer Eingangswelle mit 26 Zähnen und einem Modul von 1,6 Millimetern. Hier beträgt die reine Schleifzeit nur 28 Sekunden.

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