Studie Batteriefabriken als großes Potenzial für den Maschinenbau

Quelle: Porsche 1 min Lesedauer

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Weltweit werden in den nächsten Jahren große Batteriefabriken entstehen. Der Markt wird aktuell jedoch von China dominiert. Europa muss mit schlüsselfertigen Fabriklösungen antworten.

In der Studie „Battery Manufacturing 2030: Collaborating at Warp Speed“ analysieren Experten von Porsche Consulting und vom VDMA den Batteriemarkt.(Bild:  IM Imagery - stock.adobe.com)
In der Studie „Battery Manufacturing 2030: Collaborating at Warp Speed“ analysieren Experten von Porsche Consulting und vom VDMA den Batteriemarkt.
(Bild: IM Imagery - stock.adobe.com)

In einer neuen Studie haben VDMA und Porsche Consulting das Potenzial auf dem Batteriemarkt für deutsche und europäische Maschinen- und Anlagenbauer untersucht. Laut einer Mitteilung sind rund 200 Batteriefabriken aktuell weltweit im Bau oder werden geplant. Ausgestattet werden sie momentan vor allem mit Produktionstechnik aus Asien. Die Autoren der Studie erwarten, dass der Markt für Stromspeicher von heute 20 Milliarden Euro im Jahr auf rund 550 Milliarden Euro jährlich bis zum Jahr 2030 wachsen wird.

Aktuell kommt nur 8 Prozent der High-Tech-Ausstattung für Batteriefabriken aus Europa. Ein nur geringer Anteil, mit dem kein Einfluss auf die technische Entwicklung genommen werden kann, heißt es weiter. Die Autoren der Studie schätzen, dass es dafür mindestens 20 Prozent brauche. Dieses Ziel erreichen europäische Hersteller mit gemeinsamen integrierten Fabriklösungen, so die Autoren. Technologisch sei die europäische Industrie auf Augenhöhe, doch Unternehmen aus China bieten bereits ganze Batteriefabriken schlüsselfertig an. Dies biete den Vorteil, dass Schnittstellen reduziert und damit auch das zeitliche und finanzielle Risiko bei der Errichtung minimiert werde.

Die gesamte Studie steht auf der Website von Porsche Consulting zur Verfügung.

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