Einigung China exportiert weniger Hybridautos in die EU

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic darauf geeinigt, dass die bisherigen Exporte von Hybridautos verringert werden ...

Die Gespräche zwischen dem EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und seinem chinesischen Kollegen haben zu einem erfreulichen Konsens geführt! Denn China akzeptiert, die Exporte von Hybridautos in die EU massiv zu verringern. Und noch einiges mehr ...(Bild:  KI-generiert)
Die Gespräche zwischen dem EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und seinem chinesischen Kollegen haben zu einem erfreulichen Konsens geführt! Denn China akzeptiert, die Exporte von Hybridautos in die EU massiv zu verringern. Und noch einiges mehr ...
(Bild: KI-generiert)

Die Lieferungen von chinesischen Hybridautos in die Europäische Union könnte sich nach dieser Einigung um über 50 Prozent verringern, kommentierte Sefcovic nach Verhandlungen in Peking. Das wären wohl einige Millionen Autos weniger. Zuvor hatte China eine Erklärung veröffentlicht, darin allerdings nur von einer Einigung bei dem Thema gesprochen, ohne nähere Details zu nennen. Laut Sefcovic war es das erste Mal, dass China akzeptiert hat, Exporte zu drosseln, ohne zuvor eine Phase von Handelsspannungen loszutreten. Die Ergebnisse würden nun EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegt und später den EU-Mitgliedstaaten. Hier liege nun die finale Entscheidung. Sefcovic hatte zuvor seinen chinesischen Amtskollegen Wang Wentao getroffen. Zudem traf er Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng, der in China für Handelsfragen zuständig ist und Peking unter anderem in den Zollstreit-Verhandlungen mit den USA vertreten hatte.

Auch bei seltenen Erden soll es besser werden

Themen in Peking waren außerdem Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden. China hatte dabei betont, den Austausch dazu zu intensivieren und einen schnelleren Mechanismus zur Erteilung entsprechender Ausfuhrlizenzen in die Wege zu leiten. Sefcovic betonte, dass Gespräche mit Wang dazu schon länger geführt werden. Derzeit werde geprüft, wie der Prozess für die europäischen Unternehmen noch reibungsloser und benutzerfreundlicher gestaltet werden könne. China ist in Sachen seltener Erden bekanntlich einer der weltweiten Hauptlieferanten und -produzenten. Und Chinas Exportkontrollen auf diese kritischen Rohstoffe hatten in Europa Versorgungsängste hervorgerufen und die Sorge vor stillstehenden Produktionen geschürt.

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