Beyond Industrie 4.0

Die Symbiose aus Mensch und KI entscheidet über den Erfolg

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Der größte Zeitfresser heißt Angebotserstellung

In vielen Kundenprojekten zeigt sich besonders deutlich, dass die größte Hebelwirkung von KI-Agenten sich in Angebotsprozessen (RFQ – Request for Quote) entfalten kann. Kaum ein Bereich ist nämlich so zeitkritisch und gleichzeitig stark von Erfahrungswissen geprägt, wie die Angebotserstellung. Im klassischen Ablauf prüfen Kalkulations- und Projektteams jede Anfrage manuell. Dabei werden zunächst CAD-Daten geöffnet, Herstellbarkeitsanalysen durchgeführt, Materialien und Normteile kalkuliert, Einkaufspreise abgefragt und Kosten geschätzt. Das sind solche wiederkehrenden Tätigkeiten, die hochqualifizierte Fachkräfte binden und so wertvolle Zeit kosten. Weitere Verzögerungen entstehen durch ineffiziente Übergaben zwischen den involvierten Mitarbeitern. Fertigungsbetriebe berichten übrigens, dass die Bearbeitung einer komplexen Anfrage bisher zwischen einem halben und zwei Arbeitstagen dauert. Verzögerungen erhöhen das Risiko, Aufträge zu verlieren. KI-Agenten können mit diesem Engpass aufräumen. Auf Basis von Engineering-Daten, CAD-Geometrien und ERP-Informationen analysieren sie Bauteile, berechnen Bearbeitungsvolumina, gleichen Materialkosten ab und erstellen automatisch eine vollständige Kostenabschätzung. Solche Workflows lassen sich auch noch an unternehmensspezifische Daten und Regeln anpassen – etwa an vergangene Projekte und Bauteildatenbanken, Kostenmodelle oder Erfahrungswerte aus der Fertigung.

Angebote können in wenigen Minuten erstellt werden

Das Ergebnis beim Einsatz eines KI-Agenten ist außerdem messbar! Ein digitaler Workflow erledigt eine komplexe Angebotskalkulation in wenigen Minuten – ein Prozess, der zuvor Stunden oder Tage benötigte. Typische Projekte zeigen, dass die Bearbeitungszeit bei Fertigungsbetrieben für ein Angebot von zwölf Stunden auf rund zweieinhalb Minuten sinkt – bei gleichbleibender Genauigkeit und reproduzierbarer Qualität! Außer der Zeitersparnis sorgt die Standardisierung für zusätzliche Vorteile. Denn jede Anfrage wird nach denselben Parametern bewertet: Subjektive Schätzungen entfallen, Fehlerquoten sinken, und Preisentscheidungen werden nachvollziehbar. Gleichzeitig entsteht eine wertvolle Datenbasis für zukünftige Angebote und Prozessoptimierungen. Ein weiterer Effekt ist, dass das Wissen erfahrener Mitarbeiter digitalisiert wird. Statt in einzelnen Köpfen zu verbleiben, wird es in Form von Logik, Regeln und Datenbanken in den Workflow integriert. So bleibt das Know-how erhalten, auch wenn die Experten das Unternehmen verlassen haben.

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Die KI-Agenten gibt es auch in der Spezialversion

KI-Agenten besitzen folglich das Potenzial, Entwicklungsprozesse im Maschinen- und Anlagenbau grundlegend zu verändern. Die Herausforderung liegt jedoch in der Verbindung großer Sprachmodelle (LLMs) mit der heterogenen CAx-Softwarelandschaft. Viele Tools verfügen aber über keine standardisierten Schnittstellen und erfordern tiefes Spezialwissen – eine Hürde, die ein LLM allein nicht überwinden kann. Synera adressiert dieses Problem aber mit 75 + Konnektoren, die als Brücke zwischen LLMs und CAx-Software fungieren. Das System muss die Software auch nicht im Detail verstehen, sondern ruft den passenden Konnektor auf, übergibt Parameter und erhält strukturierte Ergebnisse zurück. Diese Architektur ermöglicht eine schnelle Einführung und lässt sich schrittweise erweitern – ideal für Engineering-Teams, die KI-Agenten in bestehende Abläufe integrieren möchten.

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