Warehouse Management System
Automatisiertes Testen im WMS: Mehr Effizienz und weniger Fehler im Lagerbetrieb

Ein Gastbeitrag von Christian Welter* 4 min Lesedauer

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Ein Warehouse Management System (WMS) trägt entscheidend dazu bei, Lagerabläufe effizient, fehlerfrei und kosteneffektiv zu gestalten. Damit das langfristig funktioniert, sind regelmäßige Software-Tests unerlässlich. Automatisierte Prüfungen bieten dabei entscheidende Vorteile.

Kontinuierliche Tests sind für einen reibungslosen Lagerbetrieb unverzichtbar – insbesondere, wenn der Anwender Veränderungen an seiner Intralogistik vorgenommen hat oder ein neues Release erhält. (Bild:  Adobe Stock)
Kontinuierliche Tests sind für einen reibungslosen Lagerbetrieb unverzichtbar – insbesondere, wenn der Anwender Veränderungen an seiner Intralogistik vorgenommen hat oder ein neues Release erhält.
(Bild: Adobe Stock)

Automatisierte Tests helfen dabei, Änderungen im WMS schnell und gründlich zu überprüfen, ohne dass jedes Mal aufwändige manuelle Tests durchgeführt werden müssen. Der Trend geht eindeutig hin zum automatisierten und weg vom manuellen Testen als dominierendes Konzept. Besonders Testfälle, die einem einheitlichen Muster folgen, können durch automatisierte Verfahren in kürzester Zeit durchlaufen werden. Dadurch kann der Benutzer den gesamten Lagerzyklus eines Tages virtuell simulieren.

Vorteile des automatisierten Testens

Beim automatisierten Testen in einem WMS werden konfigurierte, physische oder softwarebasierte Prozesse auf ihre Funktionstüchtigkeit und Genauigkeit geprüft. Testfälle, auch Testsuits genannt, decken unterschiedliche Szenarien wie Wareneingang, Warenausgang und Kommissionierung, inklusive Zusammenführung, Packplatz und Versandprozessen, ab. So können große Datenmengen schnell und wiederholt getestet werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Abläufe korrekt funktionieren. Hierzu durchläuft die Software diese Prozesse, ohne dass jemand physisch vor Ort eingreifen muss.