Drei in einem Durchflussregler kombiniert Kontrolle, Visualisierung und Steuerung

Quelle: Pressemitteilung SMC Austria 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Anwendungen wie Lichtbogenschweißen oder das Verhindern der Oxidation von Leiterplatten sind auf eine Durchflussregelung gasförmiger Medien angewiesen. Statt auf mehrere Einzelgeräte zurückzugreifen, hat SMC einen Durchflussregler entwickelt, der Durchflusssensor, Regelventil und Steuerung in einer Einheit integriert.

Durch die Integration von Durchflusssensor, Regelventil und Steuerung in einer Einheit profitieren Anwender beim Durchflussregler der Serie PFCA7 von weniger Verschlauchung sowie Verkabelung und erhalten dank IO-Link- und analoger Kommunikationsoption mehr Flexibilität.(Bild:  SMC)
Durch die Integration von Durchflusssensor, Regelventil und Steuerung in einer Einheit profitieren Anwender beim Durchflussregler der Serie PFCA7 von weniger Verschlauchung sowie Verkabelung und erhalten dank IO-Link- und analoger Kommunikationsoption mehr Flexibilität.
(Bild: SMC)

Ob bei Peripheriegeräten für Stickstoffversorgung oder der Steuerung eines Metalldrahtzugs: Um Durchflüsse gasförmiger Medien zu kontrollieren, zu steuern und zu visualisieren, müssen in der Regel mehrere Einzelgeräte verschlaucht und verdrahtet werden. Dies benötigt nicht nur viel Platz in einer Applikation, sondern ist auch mit einem hohen Aufwand verbunden. Um beides zu umgehen, hat SMC den Durchflussregler der Serie PFCA7 entwickelt, der neben einem Durchflusssensor auch ein Regelventil und eine Steuerung in einer Einheit integriert.

Schnell installiert und betriebsbereit

Da Durchflusssensor, Regelventil und Steuerung integriert sind, ist der Aufwand für Verdrahtung, Verschlauchung und Installation bei der Serie PFCA7 geringer als bei herkömmlichen Lösungen mit der Durchflussregelung über eine SPS. So wird nur eine Kabelverbindung als analoger Ein- und Ausgang zur SPS benötigt; es ist auch kein zusätzliches Proportional-Magnetventil in der Verschlauchung anzubringen. Nach der initialen Inbetriebnahme bedarf es laut Hersteller nur noch ein Programm für den Durchflussbefehl, bevor der Durchflussregler seine Arbeit aufnehmen kann. Anwender sollen so nicht nur den erforderlichen Platz in einer Applikation reduzieren können, sondern auch die Zeit für Installation und Inbetriebnahme.

Über das zweiteilige Dot-Matrix-LCD-Farbdisplay mit einer Auflösung von 128 Pixel × 128 Pixel inkl. Hintergrundbeleuchtung lassen sich auf einen Blick der momentane Durchfluss, der Durchfluss-Sollwert und der akkumulierte Durchfluss ablesen. Da sich das 1,44-Zoll-Display in 90°-Schritten drehen lässt, kann es an die Einbaulage angepasst werden, um die Lese- und Bedienbarkeit zusätzlich zu verbessern. Die für die Medien trockene Druckluft, Stickstoff, Kohlendioxid und Argon geeignete Serie PFCA7 besitzt eine Regelgenauigkeit von ±3 % F.S. Das hohe Messbereichsverhältnis von 100:1 umfasst in den verschiedenen Varianten Nenndurchflüsse von 0,1 bis 10 l/min (PFCA710), 0,2 bis 25 l/min (PFCA725), 0,5 bis 50 l/min (PFCA750) und 1 bis 100 l/min (PFCA711). Durch die Fettfreiheit ist es auch in Anwendungsbereichen wie der Nahrungsmittelindustrie geeignet, in denen Schmierstoffe nicht erlaubt sind.

Flexible Kommunikation und einfache Überwachung

Durch die Kombination aus IO-Link- und analoger Kommunikation sollen Anwender nicht nur zusätzliche Flexibilität und Unabhängigkeit für die Inbetriebnahme bzw. Instandhaltung erhalten. Sie sparen laut Hersteller auch Platz bei der Lagerhaltung für Ersatzteile, indem keine separate analoge oder IO-Link-fähige Einheit bevorratet werden muss. Erfolgt die Kommunikation über IO-Link, können an die SPS etwa Eingangsprozessdaten (Messwerte, Schalter ON/OFF, Fehler), Komponentendaten (Hersteller, Bestellnummer, Sollwerte usw.) und Ereignisdaten (Status der Komponenten) übermittelt werden. Von der SPS lassen sich wiederum Daten zur Durchflusskontrolle als Ausgabe von Prozessdaten und Parametereinstellungen (Sollwerte, Betriebsmodus usw.) empfangen.

Wie SMC angibt, erhalten Anwender mit der Serie PFCA7 eine platzsparende und benutzerfreundliche Lösung zur Überwachung des Durchflusses, die einen direkten Durchflussbefehl mit einem einfachen Steuersignal liefert. Dank der Kompatibilität mit verschiedenen gasförmigen Medien und der guten Regelqualität deckt der Durchflussregler viele Anwendungen ab, die keine sehr hohen Durchflüsse erfordern. Schließlich ermögliche die einfache serielle Kommunikation die Abfrage aller numerischer Sensorwerte und die (Fern-)Steuerung von industriellen Netzwerken.

(ID:50341990)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung