Ein Kleben für Carbon

Diese Klebstoffe verbinden Composites sicher und produktiv

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Weitere Informationen für die sorgenfreie Verklebung

Werden carbonfaserverstärkte Kunststoffe nicht mit Epoxiden, sondern mit Polyamiden als Matrix hergestellt, ist zuvor eine spezielle Oberflächenvorbehandlung nötig, wie Ruderer weiter ausführt. Dazu kann man zu einem sogenannten Primer als Haftvermittler greifen. Allerdings muss der Klebstoff in seiner Formulierung auf die modifizierte Oberfläche abgestimmt sein, wie Ruderer informiert. Besitzen CFK-Bauteile ein sogenannte Abreißgewebe (Peel Ply) wird dieses in der Regel vor dem Klebeprozess entfernt. Weil sich deren wasserabweisende Oberfläche trotz hundertprozentiger Reinigung nicht besonders gut verkleben ließe, habe sich eine mikrofeine Reinigung (Plasmavorbehandlung) bewährt. Aber auch CO2-Schneestrahlen oder Vakuum-Ultra-Violett-Strahlung (kurz VUV-Strahlung) können Staub- und Schmutzpartikel material- und umweltschonend entfernen, wie es dazu heißt. Weil es am Markt aber eine unübersehbare Anzahl verschiedener Kunststofftypen gibt, ist es umso wichtiger, Klebstoffe sorgfältig auszuwählen. Außer den bestmöglichen Haftungseigenschaften spiele auch die Geometrie der Klebeteile eine große Rolle und die jeweiligen Produktionsbedingungen. Weil die Klebstoffauswahl und die fachgerechte Verarbeitung nicht selbsterklärend sind und in der Regel einer ausführlichen, anwendungsbezogenen Beratung bedürfen, bieten die Klebstoffexperten von Ruderer kostenlose Beratungen an.

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