System-on-Module
Die perfekte Symbiose für Automotive & Co.

Ein Gastbeitrag von Jörg Stollfuß, Field Application Engineer bei Microsys Electronics 6 min Lesedauer

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Microsys Electronics adaptiert NXP-Prozessoren auf System-on-Modules für echtzeitkritische Branchen. Durch eine hohe Softwareintegration entstehen Applikationen, die den modernen Anforderungen an Echtzeit und Sicherheit entsprechen.

Das miriac MPX-S32Z2 SoM basiert auf dem S32Z2-Prozessor von NXP, der über acht Arm Cortex-R52 Cores mit Split-Lock-Funktion verfügt. (Bild:  Microsys)
Das miriac MPX-S32Z2 SoM basiert auf dem S32Z2-Prozessor von NXP, der über acht Arm Cortex-R52 Cores mit Split-Lock-Funktion verfügt.
(Bild: Microsys)

Moderne Fahrzeuge sind hochkomplexe vernetzte Systeme, in denen eine Vielzahl an Steuergeräten und Softwaremodulen miteinander interagiert. Millionen von Codezeilen müssen hierin zuverlässig, sicher und effizient arbeiten um ein „Software-defined Vehicle“ zu ermöglichen. Neben funktionalen Aspekten müssen Entwickler strenge Normen wie ISO 21434 für Cybersecurity und ISO 26262 für funktionale Sicherheit einhalten, um Manipulationen und Datenlecks zu verhindern sowie die Integrität der Software sicherzustellen.

Auch das Elektrifizieren des Antriebsstrangs erfordert spezialisierte Software. Hinzu kommen autonome Fahrfunktionen sowie KI-gestützte Assistenzsysteme, die auf hochentwickelten Algorithmen und einer Echtzeitverarbeitung großer Mengen an Sensordaten basieren. Diese Systeme müssen nicht nur den spezifischen Anforderungen der Automobilindustrie entsprechen, sondern sich zudem flexibel an unterschiedliche Marktanforderungen und regulatorische Vorgaben anpassen lassen. Chip-Hersteller wie NXP Semiconductors entwickeln speziell auf Automobilapplikationen optimierte System-on-Chips (SoCs), die von Embedded-Herstellern wie Microsys Electronics in System-on-Modules (SoMs) mit KI- und Machine-Learning-Funktionen überführt werden.