Immerhin Deutsche Wirtschaft ist leicht gewachsen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Nach Analyse des ersten Quartals 2024 ist Deutschlands Wirtschaft geringfügig nach oben geklettert. Doch Grund zur Hoffnung bestehe nicht wirklich.

Die deutsche Flagge hängt konjunkturell nicht mehr ganz so schlapp am Mast. Denn laut Anlaysten gab es im ersten Quartal 2024 leichten Aufwind. Doch allzuviel sollte man von der weiteren Entwicklung der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr nicht erwarten ...(Bild:  Flaggomator)
Die deutsche Flagge hängt konjunkturell nicht mehr ganz so schlapp am Mast. Denn laut Anlaysten gab es im ersten Quartal 2024 leichten Aufwind. Doch allzuviel sollte man von der weiteren Entwicklung der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr nicht erwarten ...
(Bild: Flaggomator)

Im vergangenen Jahr war Deutschland mit einem Minus von preisbereinigt 0,2 Prozent in eine leichte Rezession gerutscht. Europas größte Volkswirtschaft bekam die Abkühlung der Weltkonjunktur ebenso zu spüren wie die zeitweise hohen Energiepreise und die rasant gestiegenen Zinsen. Zudem fehlen Fachkräfte und Unternehmen klagen über zu viel Bürokratie. Die deutsche Wirtschaft hat zu Jahresbeginn aber wieder etwas Tritt gefasst, wie das Statistische Bundesamt sagt. Gestützt vom Export und gestiegenen Bauinvestitionen wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) um 0,2 Prozent. Die Behörde bestätigte damit vorläufige Angaben. Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank dürfte die Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal etwas ansteigen. Große Sprünge trauten die Ökonomen der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr allerdings nicht zu. Getragen wurde das Wachstum in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres den Angaben zufolge von den aufgrund milder Witterung gestiegenen Bauinvestitionen und einem Anziehen der Exporte.

Mit steigendem Privatkonsum könnte es noch etwas besser werden

Die privaten Konsumausgaben hingegen ließen nach. Die Hoffnungen für die kommenden Monate ruhen nun vor allem auf einem Anspringen des Privatkonsums, was angesichts gestiegener Löhne und einer abgeschwächten Inflation passieren sollte. Niedrigere Inflationsraten könnten die Konsumlust ebenso ankurbeln. Und das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung machte auf Basis einer Umfrage mit 9.600 Teilnehmern jüngst Indizien für eine bevorstehende Konsumwende aus – vor allem, wenn eben im Jahresverlauf die Inflationsrate weiter sinkt und mit steigenden Nominallöhnen auch die Reallöhne nach mehreren Jahren des Rückgangs wieder steigen. Die Wirtschaftsweisen rechnen aber nur noch mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt, teilte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung jüngst mit. Die Bundesregierung ist mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent allerdings etwas zuversichtlicher.

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