Bisschen aufatmen Deutsche Maschinenbauer bewegen sich ins Plus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Deutschlands Maschinenbauer haben erstmals seit anderthalb Jahren wieder ein Auftragsplus erzielt, wie der VDMA der dpa berichtet.

Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers zu den neuesten Zahlen im deutschen Maschinenbau: „Wir glauben immer mehr daran, dass die Tahlsohle im Auftragseingang erreicht sein dürfte.“(Bild:  VDMA)
Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers zu den neuesten Zahlen im deutschen Maschinenbau: „Wir glauben immer mehr daran, dass die Tahlsohle im Auftragseingang erreicht sein dürfte.“
(Bild: VDMA)

Im April wuchs der Wert der Bestellungen demnach im Vergleich zum Vorjahresmonat (bereinigt um Preiserhöhungen) real um 10 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA heute in Frankfurt mitteilte. Zwar habe der diesjährige April drei Arbeitstage mehr als der Vorjahresmonat gehabt, der zudem schwach ausgefallen sei, doch man sehe sich beim VDMA in der Annahme bestärkt, dass die Talsohle im Auftragseingang erreicht ist. Aus dem Inland kamen im April des laufenden Jahres drei Prozent mehr Aufträge, heißt es weiter. Aus dem Ausland waren es 13 Prozent mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, wie der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers berichtet.

Experten glauben an Produktionsrückgang

Im 3-Monats-Zeitraum (Februar bis April 2024) verzeichnete der exportorientierte deutsche Maschinenbau allerdings ein Minus bei den Aufträgen, das real 9 Prozent zum Vorjahreszeitraum ausmacht. Der mittelständisch geprägte Maschinenbau in Deutschland mit seiner über eine Million Beschäftigten hatte bereits 2023 die Schwäche der Weltwirtschaft und die Konjunkturflaute im Inland zu spüren bekommen. Im laufenden Jahr rechnet der Branchenverband trotz allem mit einem Produktionsrückgang von etwa vier Prozent.

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