Ein Anfang!

Der erste Knoten für das Quanteninternet der Zukunft steht

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Dies Hürden mussten beim ersten Quanteninternetknoten genommen werden

Eine der zentralen Herausforderungen sei es aber, die in alle Richtungen und jenseits üblicher Wellenlängen der Telekommunikation emittierten Photonen effizient und rauscharm in die Glasfaser zu leiten. Deshalb sind eine spezifisch geformte, direkt in den Diamantchip integrierte Optik und ein nahezu rauschfreier Quantenfrequenzkonverter im Einsatz, den das Fraunhofer-ILT entwickelt hat. Doch es gab viele weitere Hürden. Gemeint ist die Stabilität der Verbindung, die über die 25 Kilometer lange Glasfaser Genauigkeiten in Größenordnung einer Wellenlänge der Photonen einhalten muss. Nach Aussage von Qutech ist das mit der Aufgabe vergleichbar, den Abstand zwischen der Erde und dem Mond auf wenige Millimeter genau konstant zu halten. Lösbar war all das nur im Zusammenspiel von Forschung und angewandter Technik. Außer dem Qutech und dem ILT waren dafür der niederländische Timing-Hardware-Spezialist Opnt B.V., Element-6 als Anbieter von synthetischen Diamanten und Qubit-Chip-Substraten sowie die Toptica Photonics AG als Spezialist für hochstabile Laser beteiligt.

Das Quanteninternet soll von NRW aus in alle Richtungen wachsen

Nach und nach könnten so weitere Forschungs- und Industriestandorte in der Region, in ganz Nordrhein-Westfalen und mit zunehmender technologischer Reife sogar bundesweit angebunden werden. Dafür gilt es aber, die durch das „No Cloning Theorem“ begründete Repeater-Problematik aus der Welt zu schaffen, die einem weitläufigen, grenzüberschreitenden Quanteninternet der Zukunft entgegensteht. Nun möchte man diese Zukunftstechnologie in NRW vorantreiben und dabei die Standortvorteile nutzen! Es gibt im Land nämlich eine hervorragende Community aus der Wissenschaft und Industrie, eine breite Basis an potenziellen Anwendern sowie kurze Wege in den Metropolregionen. Nicht zu vergessen ist die zentrale Lage in Europa. „Das Quanteninternet kann von hier aus in alle Richtungen wachsen“, hofft Dr. Bernd Jungbluth, der das strategische Programm Quantentechnologien am Fraunhofer ILT leitet.

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