Mobilitätsdaten-Analyse
Daten statt Diesel: Wie Digitalisierung die Mobilitätswende ermöglicht

Ein Gastbeitrag von Arjan van Staveren* 4 min Lesedauer

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Im Güterverkehr ist vor allem der Schwerlastverkehr ein Problem für die Umwelt, denn derzeit fahren die meisten LKW noch mit Dieselmotoren. Eine Lösung könnten Elektro-LKW sein – doch für diese Mobilitätswende bedarf es datengetriebener Innovationen.

Die drängende Notwendigkeit neuer und nachhaltiger Lösungen verleiht Mobilitätsdaten eine neue Dimension der Relevanz.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die drängende Notwendigkeit neuer und nachhaltiger Lösungen verleiht Mobilitätsdaten eine neue Dimension der Relevanz.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Wer die Umwelt schützen will, muss die Mobilität im Blick haben – und hier vor allem den Schwerlastverkehr. Der Grund: Die Mehrzahl der LKW fährt mit einem Dieselmotor und der verursacht viel Feinstaub. Lastwagen sind aber auch generell ein Problem für die Nachhaltigkeit. Wie eine Analyse von PwC aus dem Jahr 2020 zeigt, verursacht der LKW-Verkehr jährlich 3,7 Gigatonnen CO2 und ist damit für rund 10 Prozent der weltweiten Emissionen des Treibhausgases verantwortlich. Mehr noch: Gerade schwere LKW sind für 66 Prozent der gesamten Emissionen des Straßenverkehrs in Deutschland verantwortlich, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Angesichts dieser Zahlen mag die Schiene auf den ersten Blick eine gute Alternative darstellen, in der Praxis scheint das aber nicht so einfach zu funktionieren. Daten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt belegen, dass im Jahr 2020 nur 18 Prozent des Güterverkehrs auf der Schiene abgewickelt wurden – 74 Prozent dagegen auf der Straße.