Neue Kunststoffe Covestro führt R-Polycarbonate für hochreine Anwendungen ein

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Das erste Covetro-Produkt aus chemisch recyceltem Post-Consumer-Abfall, das die Erwartungen von ELV und EPEAT erfüllt, ist im Portfolio.

Lily Wang, globale Leiterin der Geschäftseinheit Engineering Plastics bei Covestro, stellt die neue Makrolon-RP-Reihe aus chemisch recycelten und massenbilanzierten Polycarbonaten (PC) vor. (Bild:  Covestro)
Lily Wang, globale Leiterin der Geschäftseinheit Engineering Plastics bei Covestro, stellt die neue Makrolon-RP-Reihe aus chemisch recycelten und massenbilanzierten Polycarbonaten (PC) vor.
(Bild: Covestro)

Mit Makrolon RP bietet Covestro das erste Polycarbonat (PC) aus chemisch recyceltem Post-Consumer-Abfall. Präsentiert wurde das neue Material jetzt auf der Chinaplas. Im Zusammenhang mit seiner vollständigen Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft setze Covestro unter anderem auf eine intensive Zusammenarbeit mit Partnern. Für dieses Projekt kooperiert man mit zwei Lieferanten – Neste und Borealis- Die Zusammenarbeit betraf sowohl die Entwicklungen als auch die eigene Versorgung mit den entsprechenden Rohstoffen. Und erste Gespräche mit Automobilherstellern für eine Serienanwendung eines hochreinen Polycarbonats seien vielversprechend, weil es sich um ein transparentes Polycarbonat handelt. Covestro spricht von einem Meilenstein beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für technische Kunststoffe.

Polycarbonat-Kreislauf mit erneuerbaren Energien

Immer mehr Industriezweige fragen außerdem nach Produkten mit einem bestimmten Anteil an recycelten Rohstoffen, was auch in Erwartung kommender gesetzlicher Anforderungen oder freiwilliger Programme geschehe, wie zum Beispiel mit Blick auf die in Überarbeitung befindliche europäische Altautorichtlinie (ELV) und dem U.S. Electronic Product Environmental Assessment Tool (EPEAT) für Elektronikprodukte. Die Makrolon-RP-Serie hat laut Hersteller die gleiche Qualität wie die etablierten fossilen Typen und gehört zur CQ-Familie. Mit diesem Suffix kennzeichnet das Unternehmen Produkte, die mindestens 25 Prozent alternative Rohstoffe enthalten. An bestimmten Standorten, wie zum Beispiel in Krefeld-Uerdingen, werden die Kunststoffe der neuen Reihe auch ausschließlich mit erneuerbarem Strom hergestellt.

Recycelte Kunststoffe für anspruchsvolle Anwendungen

Der Rohstoff wird von Neste und Borealis geliefert, wie es weiter heißt. Neste liefert hochwertige recycelte Rohstoffe für neue Polymere, die dann von Borealis zu Phenol und Aceton verarbeitet werden, bevor sie ihren Weg zu Covestro finden, um daraus Makrolon RP herzustellen. Durch chemisches Recycling kann Neste recycelte Materialien auch für die anspruchsvollsten Anwendungen ermöglichen. Damit könne man Unternehmen in verschiedenen Sektoren helfen, ihre Recyclingziele zu erreichen. Auch Borealis freue sich, helfen zu können, glaubwürdige nachhaltige Materialien anbieten zu können, um zu zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette sei, um Abfall einen neuen Wert zu verleihen.

Noch mehr nachhaltige Polycarbonate

Außer der Automobilindustrie will Covestro auch andere Schlüsselbranchen wie die Elektro- und Elektronikindustrie und das Gesundheitswesen adressieren. Das Ziel ist es, hochwertige und langlebige Produkte mit chemisch recycelten Ausgangsstoffen herzustellen. Am Ende einer langen Nutzungsphase könnten die Kunststoffe durch mechanisches Recycling und die Weiterentwicklung chemischer Recyclingtechnologien sogar noch ein drittes Produktleben erreichen. Die neue Makrolon-Serie ergänzt damit das bestehende Portfolio von Covestro an nachhaltigeren Polycarbonaten – die mechanisch recycelten Makrolon-R-Produkte und die zertifizierten, massenbilanzierten Typen der Makrolon-RE-Serie, die aus Bioabfällen und Bioreststoffen hergestellt werden. Die RE-Serie ist übrigens jetzt auch mit einem Anteil von 25 Prozent an erneuerbaren, nachhaltigen Rohstoffen erhältlich.

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