Zähem auf der Spur Covestro eröffnet hochmodernes Technikum für die Hochviskos-Forschung

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Covestro hat kürzlich im Chempark Leverkusen sein neues, wie es heißt, hochmodernes Technikum für Hochviskos-Technologie eingeweiht.

Jetzt kann`s in Sachen Hochviskos-Forschung richtig zur Sache gehen. Denn Covestro hat am 5. März sein neues Technikum für diesen Forschungsbereich eingeweiht. Hier untersucht man im verdunkelten Laserraum das Strömungsverhalten von Kunststoffschmelzen.(Bild:  Covestro)
Jetzt kann`s in Sachen Hochviskos-Forschung richtig zur Sache gehen. Denn Covestro hat am 5. März sein neues Technikum für diesen Forschungsbereich eingeweiht. Hier untersucht man im verdunkelten Laserraum das Strömungsverhalten von Kunststoffschmelzen.
(Bild: Covestro)

Das neue Covestro-Technikum in Leverkusen wird den Hersteller hochwertiger Kunststoffe künftig dabei unterstützen, etablierte Kunststoffprodukte zu verbessern, neue Verfahren zu entwickeln und Produktionsprozesse zu optimieren. Im Fokus des Hochviskos-Technikums stehe insbesondere die Beantwortung zu Fragestellungen, die sehr zähflüssige Substanzen, wie etwa Polycarbonatschmelzen (PC), aufwerfen würden. Damit bietet das neue Umfeld eine ideale Forschungsinfrastruktur rund um Nachhaltigkeitsthemen. Auch ist das Technikum für den Werkstoffhersteller von weltweiter Bedeutung, heißt es weiter. Insgesamt hat Covestro seit Baubeginn im Oktober 2021 rund 20 Millionen Euro in den Neubau des Gebäudes im sogenannten B-Block des Chemparks investiert.

Einige Besonderheiten des Covestro-Technikums im Überblick

Im neuen Technikum stehen den Forschern auf rund 1.400 Quadratmetern unter anderem ein sieben Meter hoher Laborbereich, ein filigraner „Bahnhof“ für technische Gase mit 60 Rohrleitungen und ein komplett verdunkelbarer Laserraum für Strömungsexperimente zur Verfügung, wie Covestro wissen lässt. Die schallisolierte Technik- und Steuerzentrale biete einen Überblick über alle Forschungsanlagen. Einige sind bereits installiert, aber der komplette Ausbau soll erst Mitte 2024 abgeschlossen sein. Dann werde das Hochviskos-Technikum richtig durchstarten. Das unterstreicht auch Dr. Markus Dugal, Head of Process Technology: „Für Covestro ist Forschung und Entwicklung – wie hier im Hochviskos-Technikum – der Schlüssel für Innovation.“ Hier teste man dann frühzeitig neue Ansätze für Verfahren, mit denen Covestro die Transformation der Industrie in Richtung Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben will. Dr. Daniel Koch, Leiter der NRW-Standorte von Covestro, weist zudem auf die Bedeutung der Investition für die Produktion hin: „Das Hochviskos-Technikum in Leverkusen stärkt den Standort als Zentrum für Prozesstechnologie und treibt Innovationen weiter voran.“

Innovationen in Sachen chemisches Recycling von PC könnten winken

Damit schaffe Covestro die Voraussetzungen, von denen die eigene Produktion künftig profitieren soll. Dabei geht es zum Beispiel auch um Innovationen zum Thema chemisches Recycling von Polycarbonat. Gelinge es Covestro beispielsweise, neue Herstellungsverfahren zu entwickeln, die mit niedrigeren Prozesstemperaturen und entsprechend geringerem Energieeinsatz auskämen, könnten künftig Ressourcen wie Rohstoffe, Energie und Flächenverbrauch eingespart sowie Abfallmengen reduziert werden. Das verringert nicht nur den ökologischen Fußabdruck bestimmter Kunststoffprodukte, sondern spart auch Kosten und stärkt parallel die Wettbewerbsfähigkeit von Covestro, wie es weiter heißt.

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