Lage entspannen Ceratizit sichert die Versorgung mit Wolfram

Quelle: Ceratizit 2 min Lesedauer

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Knappe Rohstoffe, Ausfuhrbeschränkungen und die unsichere Weltlage bedrohen die Versorgungslinien. Deshalb tue Ceratizit alles, um das Element Wolfram sicher im Griff zu haben ...

Ceratizit hat sich durch ein ausgeklügeltes und umfassendes Recycling-Konzept sowie mit der Beteiligungen an Minen in Sachen Wolfram eine sehr stabile Lieferkette geschmiedet. Hier einige Details ...(Bild:  Ceratizit)
Ceratizit hat sich durch ein ausgeklügeltes und umfassendes Recycling-Konzept sowie mit der Beteiligungen an Minen in Sachen Wolfram eine sehr stabile Lieferkette geschmiedet. Hier einige Details ...
(Bild: Ceratizit)

Seit über 100 Jahren entwickelt und produziert Ceratizit anspruchsvolle Schneid- und Verschleißschutzsysteme aus harten Werkstoffen, vor allem aus Wolframkarbid, welche für die Zerspanung konzipiert sind. Weil aber Wolfram ein Element mit außergewöhnlich hoher Dichte und dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle ist, ist es auch ein unverzichtbarer Werkstoff für zahlreiche Anwendungen in der Hightech-Industrie, wie es weiter heißt. Als Teil der Plansee-Gruppe verfüge Ceratizit aber über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette für dieses Element, die sich vom Wolframpulver bis zum fertigen Werkzeug erstrecke. Damit haben die Österreicher alle entscheidenden Schritte unter Kontrolle. Vor kurzfristigen Marktschwankungen brauche man also keine Angst haben. Wichtige Faktoren dabei sind eine von China möglichst unabhängige Materialversorgung und ein konsequenter Kreislaufwirtschaftsansatz. Dieser erreichte eine Wolfram-Recyclingquote von 91 Prozent im Geschäftsjahr 2024/25, weshalb die Abhängigkeit des Unternehmens von primären Rohstoffen minimiert wird und auch der CO2-Fußabdruck.

Wolframschrott wird in den USA und in Finnland aufbereitet

Die Reißfestigkeit der Wertschöpfungskette von Ceratizit basiert auf einem umfassenden Ansatz: Recycling und Rückkauf spielen dabei eine zentrale Rolle. Denn Wolfram kann, wenn es eine effiziente Infrastruktur für den Kreislauf gibt, unendlich oft recycelt werden, wie man betont. Ceratizit sammelt dazu systematisch Wolframschrott und verarbeitet ihn mit fortschrittlichen Recycling-Methonen. Das geschieht etwa bei Global Tungsten & Powders (GTP), einem Unternehmen der Ceratizit-Gruppe, in den USA und in Finnland. Bei der Verarbeitung von Wolframschrott bei GTP (USA) entsteht aber auch ein kobalthaltiger Schlamm, der weiterverarbeitet und in der Wolframkarbidpulver-Produktion von GTP genutzt wird, wie man weiter erfährt. Dieser geschlossene Kreislauf mache Ceratizit unabhängig von externen Lieferanten. Er unterstütze aber auch den Status des Unternehmens als verantwortungsvoller und zur Transparenz sich verpflichtender Player, der sich die Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben habe. Stadler Raw Materials, Europas größter Wolframschrottsammler und Teil der Ceratizit-Gruppe, ist übrigens ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses.

Ceratizit führt im Westen beim Wolframrecycling

Außer dem Recycling sichern auch noch langfristige Abnahmevereinbarungen in Bergbauprojekten und strategische Investitionen den Zugang zu einigen der größten Wolframvorkommen außerhalb Chinas, wie Ceratizit weiter ausführt. Die Plansee-Gruppe sei nicht zuletzt der größte Einzelaktionär von Almonty, dem Betreiber der Sangdong-Mine in Südkorea. Alle aus der Mine stammenden Konzentrate würden anschließend bei GTP zu Wolframpulver verarbeitet. Diese gemeinsamen Anstrengungen haben Ceratizit als führenden westlichen Wolframproduzenten mit einem besonders hohen Anteil an recyceltem Material etabliert. „Unsere integrierte und auf Recycling orientierte Lieferkette schafft eine langfristige Sicherheit in einer unvorhersehbaren Welt. Durch die Kombination strategischer Investitionen mit einer der höchsten Wolfram-Recyclingquoten der Branche gewährleisten wir einen zuverlässigen Zugang zu kritischen Rohstoffen“, versichert Andreas Lackner, Mitglied der Geschäftsleitung der Ceratizit-Gruppe. Für Kunden, die Einblick in die CO2-Emissionen von Ceratizit-Produkten wünschen, stellt das Unternehmen Product-Carbon-Footprints (PCF) gemäß den Normen des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau – VDMA 35111) und der ISO (ISO 14067) zur Verfügung.

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