Nachhaltiger Schutz Ceratizit setzt auf umweltschonende Werkzeugverpackung

Von Peter Königsreuther 2 min Lesedauer

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Nachhaltige Verpackungssysteme, wie sie Ceratizit jetzt einführt, sollen im Zerspanungswerkzeug-Sektor CO2 einsparen. Hier mehr dazu ...

Ceratizit bietet jetzt die Möglichkeit, ausgediente Werkzeugverpackungen aus Kunststoff über spezielle Sammelstellen wieder zurück in den Materialkreislauf zu bringen. Damit verfolgt der Zerspanungswerkzeug-Hersteller ambitionierte Nachhaltigkeitsziele ...(Bild:  Ceratizit)
Ceratizit bietet jetzt die Möglichkeit, ausgediente Werkzeugverpackungen aus Kunststoff über spezielle Sammelstellen wieder zurück in den Materialkreislauf zu bringen. Damit verfolgt der Zerspanungswerkzeug-Hersteller ambitionierte Nachhaltigkeitsziele ...
(Bild: Ceratizit)

Kunststoffverpackungen sind fester Bestandteil unseres Alltags, aber leider nicht ohne Nachteile. Wenn Hersteller ihre hochwertigen Werkzeuge versenden, kommen auch sie nicht umhin, auf Kunststoff zurückzugreifen. Aber auch solche Verpackungen können nachhaltig sein, wie Ceratizit betont, womit auch sie – zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff hergestellt – jetzt den CO2-Fußabdruck deutlich schmälern.

Deshalb stand für Ceratizit die möglichst lange Kreislauffähigkeit der Verpackungen für seine Zerspanungswerkzeuge im Fokus, wozu Design, Packstoff und Recyclingfähigkeit genauer untersucht und bewertet wurden, wie es heißt. Nach eingehender Prüfung fiel die Wahl auf Verpackungen aus dem sogenannten Post-Consumer-Rezyklat (PCR), die das Unternehmen von der Rose Plastic AG bezieht.

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Kunststoff kann nachhaltig verpacken

Die wichtigste Eigenschaft einer Verpackung ist natürlich der optimale Schutz der hochwertigen Produkte bei Versand und Lagerung. Das heißt, dass sie extrem stabil und gleichzeitig so klein und leicht wie möglich sowie bestens stapelbar sein muss. Auch sollte sie sämtliche Schutzfunktionen ohne weitere Pack- oder Packhilfsmittel erfüllen. Denn jedes Gramm mehr oder jeder zusätzliche Kubikzentimeter Lagerraum beeinträchtigt den Nachhaltigkeitseffekt – zum Beispiel, weil mehr Platz und Treibstoff beim Transport benötigt werden.

Bei Ceratizit seien deshalb bereits etliche Fräser, Bohrer, Werkzeugaufnahmen, Mikrowerkzeuge, Wendeschneidplatten und vieles mehr durch PCR-Verpackungen geschützt. Wegen der smarten Eigenschaften wie beispielsweise Rastermechaniken zur Anpassung an verschiedene Werkzeuglängen oder variablen Fächereinteilungen zum sicheren Verstauen von Wendeschneidplatten reduziert sich auch die Anzahl unterschiedlichen Verpackungstypen, was ebenfalls wertvolle Ressourcen spart, wie Ceratizit anmerkt.

Vom Kunststoffabfall zum Neuprodukt

Der aus privaten Haushalten über Recyclingsysteme wie den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gesammelte Kunststoff durchläuft Sortieranlagen und wird sortenrein. Dabei ist es egal, ob es sich um Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) handelt. Die Kunststoffe werden getrennt, gereinigt, zerkleinert, geschmolzen, gefiltert und regranuliert. Somit können aus PCR neue, einsatzfähige Produkte werden. Außer PCR wird auch Post-Industrial-Rezyklat (PIR) genutzt, das aus Resten der Kunststoffindustrie besteht, wie Ceratizit wissen lässt. Ihr Vorteil sei, dass sie besonders leicht zu recyceln seien, weil sie bereits sortenrein und wenig kontaminiert sind.

Messbare Vorteile durch Rezyklateinsatz

Sobald Rezyklat zur Herstellung von Verpackungsmaterial verwendet werde, seien die Vorteile unmittelbar messbar! Zum Beispiel wird zur Herstellung von üblichem PET ( Polyethylenterephthalat – das ist der allseits bekannte Kunststoff für Getränkeflaschen) zweimal mehr Energie benötigt als bei der Wiederaufbereitung des Polymers. Im Vergleich zur Verwendung von Neugranulat entstehen außerdem 75 Prozent weniger CO2-Emissionen. Rezyklat lässt sich darüber hinaus mehrfach wiederverwenden, was lediglich von der Reinheit des Materials abhängt.

Im Jahre 2021 verließen nicht weniger als 6,3 Millionen Kunststoffverpackungen die Ceratizit-Werke, was einem Gesamtgewicht an Kunststoff von rund 58,6 Tonnen entspricht. Durch den Einsatz von Verpackungen aus PCR-Plastik können hochgerechnet pro Jahr circa 226 Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zu Verpackungen aus Neuware eingespart werden – was die Emission bei Verpackungen um mindestens 60 Prozent reduziert, wie Ceratizit ausgerechnet hat.

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