Geschwind-Gewinder Ceratizit-Schaftgewindefräser arbeiten materialschonend und schnell

Quelle: Ceratizit 2 min Lesedauer

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Die Monothread-Performance-Schaftgewindefräser von Ceratizit bringen bis zu 20 Prozent Leistungssteigerung in die Zerspanung, wie der Hersteller betont. Hier mehr dazu ...

Mit dem Monothread – SGF als Schaftgewindefräser und dem Monothread – SFSE, dem Schaftgewindefräser mit Senkfase, bringt Ceratizit nun zwei komplett überarbeitete Werkzeuge der Performance Line auf den Markt.(Bild:  Ceratizit)
Mit dem Monothread – SGF als Schaftgewindefräser und dem Monothread – SFSE, dem Schaftgewindefräser mit Senkfase, bringt Ceratizit nun zwei komplett überarbeitete Werkzeuge der Performance Line auf den Markt.
(Bild: Ceratizit)

In den vergangenen Jahren wurde das Gewindefräsen zu einer interessanten Alternative zum Gewindebohren, Gewindeformen oder Gewindewirbeln, wie Ceratizit sagt. Das liegt unter anderem an den Vorteilen von Gewindefräsern. Denn statt eines Gewindes auf der Schneide besitzen sie ein korrigiertes Profil, dessen Abstand der Steigung des Gewindes entspricht, wie es weiter heißt. Somit werde eine exakte Gewindeposition erreicht und es könnten verschiedene Abmessungen mit gleicher Steigung hergestellt werden, was bei einer Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe klappe. Doch oft ist es die Gewindequalität, die über Erfolg oder Ausschuss entscheidet. Und weil Gewinde meist am Ende des gesamten Bearbeitungsprozesses eingebracht werden, liegt die Messlatte bei der Präzision und Prozesssicherheit ganz weit oben. Damit das problemlos funktioniert, hat Ceratizit die leistungsgesteigerten Schaftgewindefräser Monothread – SFSE und – SGF entwickelt. Im Vergleich zu den Vorgängern sollen sie höhere Standzeiten haben und rund 20 Prozent leistungsfähiger sein.

Gewindefräsen sorgt für prozesssichere Teilebearbeitung

Das Gewindefräsen eignet sich laut Ceratizit für alle genormten Gewindeprofile mit sämtlichen Toleranzen. Es werde dabei besonders für asymmetrische, große und sehr teure Werkstücke eingesetzt, weil beim Gewindefräsen sehr kurze Späne entstehen, was für einen deutlich sichereren Prozess sorge. Außerdem wird eine geringere Antriebsleistung der verwendeten Maschinen benötigt als es beim herkömmlichen Gewindeschneiden der Fall ist. Das gilt übrigens auch beim Einsatz in vergleichsweise schwer zerspanbaren Materialien, wie etwa hochfeste oder vergütete Stähle. Zusätzlich reduziert das Verfahren die Werkzeugkosten, weil sich mit nur einem Werkzeug Links- und Rechtsgewinde mit unterschiedlichen Gewindetoleranzen sowie Grund- und Durchgangslöcher fertigen lassen, wie der Hersteller betont. Im Gegensatz zum Gewindeschneiden ließen sich damit gefräste Gewinde über die gesamte Länge bis hin zum Bohrungsgrund mit hoher Genauigkeit herstellen.

Mit dem Monothread – SGF als Schaftgewindefräser und dem Monothread – SFSE, dem Schaftgewindefräser mit Senkfase, bringt Ceratizit nun zwei komplett überarbeitete Werkzeuge der Performance Line auf den Markt.(Bild:  Ceratizit)
Mit dem Monothread – SGF als Schaftgewindefräser und dem Monothread – SFSE, dem Schaftgewindefräser mit Senkfase, bringt Ceratizit nun zwei komplett überarbeitete Werkzeuge der Performance Line auf den Markt.
(Bild: Ceratizit)

Saubere Gewinde trotz hohem Zerspanungstempo

Vergleicht man die Gewindeprofile eines Gewindebohrers mit dem eines Gewindefräsers aus der Performance Line von Ceratizit, wird schnell deutlich, dass vor allem an den Gewindeflanken die Oberflächenstruktur des gefrästen Gewindes deutlich glatter ausfällt, so Ceratizit. Das gefräste Gewindeprofil weise kaum Ausbrüche auf, während der Gewindebohrer einzelne Partikel aus dem Material herausreiße, wobei sich Krater bildeten. Was in solchen Fällen wirklich hilft, ist der Einsatz von Kühlmittel. Monothread – SGF und Monothread – SFSE verhinderten aber einen Materialausbruch, was unter anderem durch eine axiale Kühlmittelzufuhr zu erklären ist. Und aufgrund seines geringen Schnittdrucks eignet sich das Gewindefräsen auch für dünnwandige Bauteile. Selbst in Sachen Geschwindigkeit machten Monothread-Werkzeuge keine halben Sachen. Denn es ließe sich mit ihnen auch mit hohem Vorschub vf und hoher Schnittgeschwindigkeit vc prozesssicher und hochwertig arbeiten – inklusive kurzer Hauptzeiten.

Und sollte ein Monothread-Gewindefräser nach längerem Einsatz einmal nicht mehr seine volle Leistung bringen, ist er noch lange kein Ausschuss, betont Ceratizit. Denn die Werkzeuge lassen sich – teils sogar mehrmals – nachschleifen. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit und schont wichtige Ressourcen.

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