Glatter, zäher, haltbarer Beschichtungs-Know-how von Cemecon erhöht Leistung bei Schwerzerspanung

Quelle: Cemecon 2 min Lesedauer

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In der Schwerzerspanung von Eisenwerkstoffen hängt die Werkzeugstandzeit von der Schichtdicke ab, so der Beschichtungsexperte Cemecon. Mit Ferrocon-Quadro komme es fürs Werkstück nun besonders dicke ...

Cemecon setzt schon lange auf das Beschichtungsverfahren „HiPIMS“, das eine breite Palette an Beschichtungsmöglichkeiten bietet. Auf der EMO Hannover 2025 kann man in diesem Rahmen mehr über die sogenannte Ferrocon-Qadro-Beschichtung für die Schwerzerspanung erfahren ...(Bild:  Cemecon)
Cemecon setzt schon lange auf das Beschichtungsverfahren „HiPIMS“, das eine breite Palette an Beschichtungsmöglichkeiten bietet. Auf der EMO Hannover 2025 kann man in diesem Rahmen mehr über die sogenannte Ferrocon-Qadro-Beschichtung für die Schwerzerspanung erfahren ...
(Bild: Cemecon)

Bei der Bearbeitung von großen Bauteilen für den Schiff- oder Bergbau, für die Luft- und Raumfahrt oder für den Energiesektor belasten hohe Zeitspanvolumina, wechselnde Schnittbedingungen und extreme mechanische Belastungen das Werkzeug. Gleichzeitig steigen aber die Erwartungen an Standzeit, Qualität der bearbeiteten Oberfläche und Prozessstabilität. Je dicker die den Verschleiß reduzierende Beschichtung auf den dafür genutzten Wendeschneidplatten (WSP) aber ist, umso länger halten die Zerspanungswerkzeuge auch bei der Schwerzerspanung durch. Mit Ferrocon-Quadro erreicht Cemecon nun sogar Schichtdicken bis zu 12 Mikrometer auf den WSP, was als dickste PVD-basierte (PVD = Physical Vapor Deposition) Schicht am Markt gilt, wie das Unternehmen aus Würselen betont. Im Vergleich zum CVD-Verfahren (CV = Chemical Vapor Deposition) bietet die sogenannte „HiPIMS“-Technologie von Cemecon einige Vorteile (High Power Impulse Magnetron Sputtering). Diese heißen glattere, zähere und homogenere Schichten mit einer dichten, feinkörnigeren Struktur, höhere Flexibilität, stabilere Prozessführung bei niedrigeren Temperaturen sowie gezieltes Vermeidungsmanagement mit Blick auf unerwünschte Eigenspannungen, wie man weiter erfährt. Der Anwender profitiere von einer höheren Bearbeitungsgeschwindigkeit nebst guter Qualität des Bauteils, was über die komplette Einsatzdauer des Werkzeugs der Fall sei. Gezeigt wird das Ganze auf der EMO Hannover in Halle 4.

Kaum ein Element des Periodensystems ist nicht „HiPIMS“-geeignet

Auch ist laut Cemecon die Prozessführung durch das prozesssichere Abscheiden bei moderaten Temperaturen mit „HiPIMS“ entschieden einfacher und stabiler als beim der CVD. Und wegen der typischen Prozesstemperatur von circa 500 °C sei die Beschichtung auch auf temperaturempfindlicheren Substraten möglich, ohne dass diese versprödeten. Gleichzeitig lassen sich Umweltauflagen einfacher und günstiger einhalten, weil es keine schädlichen Abfallprodukte gibt, wie Cemecon anmerkt. Auch bietet der Prozess ein Maximum an Vielseitigkeit bei der Beschichtung verschiedenster Werkzeugtypen. Fast alle chemischen Elemente könnten auf derselben Anlage als Schichtwerkstoff dienen. Und selbst extrem dünne Schichten von unter einem Mikrometer lassen sich auf filigrane Geometrien von Schaftwerkzeugen applizieren, so Cemecon weiter. Mapal nutzt die Beschichtung etwa für Wendeschneidplatten-Fräser zur Schienenbearbeitung, wie es weiter heißt.

Cemecon-Beratung führt zum optimalen Werkzeug für die Schwerzerspanung

Und auch für Zerspanungswerkzeug-Hersteller eröffne die Leistungsfähigkeit von „HiPIMS“ viele Chancen. Denn vor allem die Schwerzerspanung ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Ferrocon-Quadro schaffe etwa Raum für Premium-Werkzeuge mit klarer Positionierung in zahlreichen Märkten. Und in Sachen Orientierung und Erschließung dieser Märkte können sich die Hersteller auf eine beratungsstarke Zusammenarbeit mit Cemecon verlassen. Mit der jahrzehntelangen Erfahrung im eigenen Beschichtungszentrum stimme das Engineering-Team dabei im partnerschaftlichen Austausch mit dem Kunden Schichtwerkstoffe und Beschichtungsprozesse individuell auf die jeweilige Anwendung, das Substrat und die Werkzeuggeometrie ab. So entstehen maßgeschneiderte Zerspanungssysteme für anspruchsvolle Einsatzfelder in der Schwerzerspanung und darüber hinaus, verspricht Cemecon. Werkzeughersteller sicherten sich so einen entscheidenden Vorsprung bei Leistung, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

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