Hoffnungsschimmer Bosch-Entscheider glauben an leichten Aufwind

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Bosch leidet, wie so viele Unternehmen, an der Krisen im Automobilbau. Trotz des noch immer wirkenden Drucks, erwartet Bosch ein leichtes Wachstum. Gespart wird dennoch ...

Der Bosch-Konzern ist eigentlich in allen seinen Geschäftsfeldern unter Druck. Vor allem das Zuliefersektor ist von der mauen Konjunktur im Fahrzeugbau gebeutelt. Seit 2023 wird deshalb gespart. Doch nun glaubt man an leichte Erholung ...(Bild:  Bosch)
Der Bosch-Konzern ist eigentlich in allen seinen Geschäftsfeldern unter Druck. Vor allem das Zuliefersektor ist von der mauen Konjunktur im Fahrzeugbau gebeutelt. Seit 2023 wird deshalb gespart. Doch nun glaubt man an leichte Erholung ...
(Bild: Bosch)

Trotz der Krise in der Automobilindustrie rechnet Bosch in seinem Zulieferbereich im laufenden Jahr wieder mit einem leichten Wachstum, hat die dpa erfahren. Das Umsatzplus erreiche dabei voraussichtlich knapp zwei Prozent. Das jedenfalls verkündete man im Rahmen der Automobilmesse IAA Mobility in München. Bosch wachse demnach trotz einer weltweit stagnierenden Fahrzeugproduktion, schwacher Nachfrage sowie Verzögerungen bei Elektromobilität und automatisiertem Fahren.

Stellenstreichungen kommen plangemäß

Im vergangenen Jahr war der Umsatz der Zuliefersparte aber um 0,7 Prozent auf 55,8 Milliarden Euro gefallen. Das ist nicht zuletzt der größte Bosch-Geschäftsbereich, der über 60 Prozent des Gesamtumsatzes von gut 90 Milliarden Euro beisteuert, heißt es. Bosch kann bekanntlich hochwertige Hardware liefern, ist aber auch im Softwaresektor zu Hause – etwa für das autonome Fahren. Die Bosch-Entscheider müssen aber zugeben, dass sie in vielen Bereichen nur noch teilweise wettbewerbsfähig sind. Deshalb muss gespart werden, was auch Tausenden von Mitarbeitern den Job kosten werde. In Deutschland werden das vor allem jene sein, die im Zulieferbereich ihr Brot verdienen.

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