Biodiversität messen
Sensoren, Satelliten und KI für den Artenschutz

Das Gespräch führte Hendrik Härter, Redakteur Elektronikpraxis 7 min Lesedauer

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Das Münchner Start-up Hula Earth setzt auf vernetzte BioT-Sensoren und KI-gestützte Datenanalyse. Gemeinsam mit Würth Elektronik arbeitet Hula Earth daran, die Technologie zur Serienreife zu bringen.

IoT-Sensoren (Hula BioT) im Einsatz: kontinuierliche Datenerhebung zu Vegetation, Ökosystemgesundheit, Biodiversität, Bioakustik und menschlichen Aktivitäten.(Bild:  Hula Earth)
IoT-Sensoren (Hula BioT) im Einsatz: kontinuierliche Datenerhebung zu Vegetation, Ökosystemgesundheit, Biodiversität, Bioakustik und menschlichen Aktivitäten.
(Bild: Hula Earth)

Der weltweite Rückgang der Biodiversität ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, die nicht nur das ökologische Gleichgewicht bedroht, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Folgen hat. In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Startup Hula Earth mit seiner Mission, den Wert der Biodiversität messbar zu machen und zu erhalten. Gemeinsam mit Würth Elektronik eiSos entwickelt Hula Earth ein neuartiges BioT-Sensorsystem, das mithilfe von IoT-Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) biologische Daten in Echtzeit erfasst und analysiert.

Ziel der Partnerschaft beider Unternehmen ist es, das System vom Prototypenstadium zur Serienreife zu bringen und damit für den breiten Einsatz nutzbar zu machen. Im Interview sprechen die CTOs der beiden Unternehmen, David Schmider von Hula Earth und Alexander Gerfer von Würth Elektronik, über die technischen Herausforderungen und die Auswahl geeigneter Komponenten bei BioT-Sensorsystemen sowie über die Rolle von KI bei der Analyse von Trends in der Biodiversität.