Lage ist ernst BASF-Umsatz und -Ergebnis gesunken

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BASF, der weltgrößte Chemiekonzern, ist aufgrund deutlich gesunkener Preise schwächer in das neue Jahr gestartet, wie die dpa meldet.

Der Chemiekonzern BASF muss einen schrumpfenden Umsatz und ein geringeres Ergebnis verkraften. Diverse Gründe schmälern den Geschäftserfolg. Ein Sparprogramm soll helfen, bei dem man gegebenenfalls alle Register ziehen könnte.(Bild:  BASF)
Der Chemiekonzern BASF muss einen schrumpfenden Umsatz und ein geringeres Ergebnis verkraften. Diverse Gründe schmälern den Geschäftserfolg. Ein Sparprogramm soll helfen, bei dem man gegebenenfalls alle Register ziehen könnte.
(Bild: BASF)

Gestern fand die letzte BASF-Hauptversammlung mit Unternehmenschef Martin Brudermüller statt. BASF informierte dabei über geringeren Umsatz und entsprechend verringertes Ergebnis. Außer den gefallenen Preisen, belasteten negative Währungseffekte den Chemiekonzern. Der Umsatz in den ersten drei Monaten schrumpfte dabei im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro, wie es genauer heißt. Unter dem Strich fiel ein Gewinn von knapp 1,4 Milliarden Euro an (nach fast 1,6 Milliarden ein Jahr zuvor).

BASF schließt keine Maßnahmen beim Sparen aus

Brudermüller wird das BASF-Ruder dann an Markus Kamieth übergeben. Brudermüller hatte im Februar ein weiteres milliardenschweres Sparprogramm und einen erneuten Stellenabbau im Stammwerk Ludwigshafen angekündigt. Der größte Produktionsstandort im Konzern soll neu aufgestellt werden. Konkret sollen dort bis Ende 2026 zusätzlich jährlich Kosten von einer Milliarde Euro gespart werden. Die Situation ist ernst, daher schließen wir explizit keine Maßnahmen aus“, hatte Brudermüller die Lage skizziert. Von den weltweit knapp 112.000 Mitarbeitern waren zuletzt in Ludwigshafen 38.710 beschäftigt, davon zwei Drittel in der Produktion.

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