Gute Aussichten Bald grüner Stahl aus Bremen und Eisenhüttenstadt

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Der Bund unterstützt nun die Umstellung auf klimaneutral produzierten Stahl an den Arcelormittal-Standorten Bremen und Eisenhüttenstadt.

Nun ist sie (fast) in trockenen Tüchern! Gemeint ist die Förderung für den Umbau der Stahlherstellung bei Arcelormittal in Bremen und Eisenhüttenstadt, um in absehbarer Zeit grünen Stahl mithilfe von Wasserstoff produzieren zu können.(Bild:  Arcelormittal)
Nun ist sie (fast) in trockenen Tüchern! Gemeint ist die Förderung für den Umbau der Stahlherstellung bei Arcelormittal in Bremen und Eisenhüttenstadt, um in absehbarer Zeit grünen Stahl mithilfe von Wasserstoff produzieren zu können.
(Bild: Arcelormittal)

Bremen wartete mehr als zwei Jahre lang auf den Bescheid. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat gestern endlich die lang erhoffte Förderzusage für den Umbau des Bremer Stahlwerks verkündet, heißt es. Der Bund unterstütze die Umstellung auf klimaneutral produzierten Stahl an den Standorten von ArcelorMittal in Bremen und Eisenhüttenstadt. „Es ist alles geklärt“, kommentierte der Grünen-Politiker bei einer Betriebsversammlung des Konzerns in Bremen. Noch fehle mit der Notifizierung aber der letzte Schritt aus Brüssel. Doch die Belegschaft könne sich auf die Förderung verlassen.

Grünes Förderungslicht leuchtet jetzt auch für Arcelormittal

Zuvor hatte die EU-Kommission schon eine Genehmigung für die Stahlhersteller Salzgitter AG, Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg und Stahl-Holding-Saar im Saarland erteilt. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sich Bund und Land an den Umrüstungskosten beteiligen können. Und auch Arcelormittal will seine Produktion auf klimaneutral grünen Stahl umstellen. Dafür sollen die beiden Hochöfen stillgelegt und durch eine sogenannte Direktreduktionsanlage (DRI) ersetzt werden. Diese arbeitet dann mit umweltfreundlichem Wasserstoff als Energielieferant. Außerdem sollen elektrisch betriebene Schmelzöfen die herkömmlichen Stahlkonverter ablösen. Der Konzern will dann in ein bis zwei Jahren mit der Herstellung von klimaneutralem Stahl beginnen.

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