Wieder auf Kurs Bad Rodacher Spielwarenhersteller Haba beendet Insolvenz

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der in wirtschaftliche Schieflage geratene Spielzeug- und Möbelhersteller Haba hat die Insolvenz überwunden. Mit ersten neuen Aufträgen möchte man ein Zeichen der Verlässlichkeit setzen.

Der Spielzeug- und Möbelhersteller Haba aus Bad Rodach ist aus dem „Gröbsten“ raus. Zum 1. März 2024 haben die Oberfranken nämlich die Insolvenz beendet. Was jetzt geplant ist, hat die dpa erfahren ...(Bild:  Haba)
Der Spielzeug- und Möbelhersteller Haba aus Bad Rodach ist aus dem „Gröbsten“ raus. Zum 1. März 2024 haben die Oberfranken nämlich die Insolvenz beendet. Was jetzt geplant ist, hat die dpa erfahren ...
(Bild: Haba)

Der Spielwaren- und Möbelhersteller Haba hat zum 1. März das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beendet, wie die dpa informiert. Das markiere einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft. Das Unternehmen will damit signalisieren, dass Lieferanten und Kunden keine Sorgen mehr zu haben brauchen. Haba hat bereits neue Aufträgen von Kommunen generieren können und auf der Spielwarenmesse in Nürnberg sowie auf der Kölner Bildungsmesse Didacta wichtige Kontakte geknüpft, merkte eine Sprecherin an. Mit dem Ende der Insolvenz könne das oberfränkische Traditionsunternehmen nun wieder an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen. Ein Großteil des Umsatzes macht Haba mit Aufträgen für Möbel in Kitas und Ganztagseinrichtungen unter der Marke Haba Pro.

Das sind die neu gesetzten Ziele der Haba-Geschäftsführung

Außer dieser lukrativen Sparte möchte sich Haba künftig vor allem auf hochwertige Spielwaren und Spiele zur Entwicklungsförderung konzentriere, wie es weiter heißt. Konkrete wirtschaftliche Kennzahlen – als Ziel für 2024 – will das Unternehmen mit Abschluss der Insolvenz aber noch nicht nennen. Das laufende Jahr diene vor allem der Konsolidierung und dazu, wieder ein Zeichen der Verlässlichkeit nach außen zu senden. Haba kündigte Ende letzter Woche zugleich personelle Veränderungen in der Unternehmensspitze an. Demnach wird außer der Gesellschafterfamilie Habermaass und den Geschäftsführern Mario Wilhelm und Stefanie Frieß nun auch ein Lenkungsausschuss als Aufsichtsgremium eingesetzt, das die Geschäftsführung künftig beraten soll. Der Sanierungsexperte Marcus Katholing soll die Führung zudem weiterhin unterstützen. Man habe in den letzten Monaten nicht zuletzt intensiv an einer klaren Markenpositionierung, tragfähigen Kostenstrukturen und einer nachhaltigen Aufstellung des Unternehmens nach innen und außen gearbeitet.

(ID:49952192)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung