Zone 1 und 2 Explosionsgeschütze Sicherheitslösungen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Axis Communications, Technologieführer im Bereich Netzwerk-Video, launcht zwei explosionsgeschützte Sicherheitslösungen für den Einsatz in Zonen mit besonderem Gefahrenprofil.

Die Axis Q1961-XTE fungiere als Wärmebildkamera, die neben der Visualisierung des Infrarot-Wärmebilds auch die Temperaturentwicklung aus größeren Entfernungen punktgenau überwachen könne.  (Bild:  Axis Communications)
Die Axis Q1961-XTE fungiere als Wärmebildkamera, die neben der Visualisierung des Infrarot-Wärmebilds auch die Temperaturentwicklung aus größeren Entfernungen punktgenau überwachen könne.
(Bild: Axis Communications)

Axis Communications hat zwei explosionsgeschützte Sicherheitslösungen für Gefahrenbereiche der Zone 1 bzw. 2 entwickelt.

Die Axis Q1961-XTE Explosion-Protected Thermal Camera sei die weltweit erste thermografische, explosionsgeschützte Netzwerkkamera für Gefahrenbereiche der Zone 2. Gleichzeitig sei der Axis XC1311 Explosion-Protected Horn Speaker der erste, speziell für Gefahrenbereiche der Zone 1 designte Netzwerk-Hornlautsprecher. Beide Lösungen wurden laut Hersteller gemäß internationaler Explosionsschutzstandards entwickelt und zertifiziert.

Während sich in einem Gefahrenbereich der Zone 1 eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre im Normalbetrieb nur gelegentlich bildet, tritt diese im Normalbetrieb in der Zone 2 üblicherweise nicht oder nur kurzzeitig auf. Für Anwendungsfälle in genau diesen Zonen wurden die beiden neuen Netzwerk-Sicherheitslösungen von Axis laut eigenen Angaben entwickelt.

Sichere Temperaturmessung in Zone 2

Mit der Axis Q1961-XTE habe das Unternehmen die weltweit erste thermografische Kamera entwickelt, die speziell für Gefahrenbereiche der Zone 2 zertifiziert sei. Die Kamera fungiere dabei als Wärmebildkamera. Neben der Visualisierung des Infrarot-Wärmebilds könne sie dank besonders effektiver Temperaturmessung auch die Temperaturentwicklung aus größeren Entfernungen punktgenau überwachen. Die zu messenden Temperaturen reichen von -40 Grad Celsius bis 350 Grad Celsius bzw. von -40 Grad Fahrenheit bis 660 Grad Fahrenheit.

Die Axis Q1961-XTE unterstütze bis zu zehn konfigurierbare, polygonale Erfassungsbereiche mit automatisch auslösbaren Alarmen. Die Spot-Temperaturmessung erfolge dabei überall im Sichtfeld der Kamera, um Temperaturen in bestimmten Bereichen zu ermitteln. So werde beispielsweise ein Alarm ausgelöst, wenn die Temperatur im Messbereich der Kamera einen vorher festgelegten Schwellenwert über- oder unterschreitet. Auch automatisierte Benachrichtigungen bei zu schnellen Temperaturanstiegen und -abstiegen seien möglich.

So lassen sich laut Hersteller Gefahrensituationen in kritischen Infrastruktur- und Industrieumgebungen aus der Ferne zuverlässig und präventiv identifizieren. Zudem werde eine Überhitzung von Maschinen und Ausrüstung rechtzeitig erkannt. Ungeplante Ausfallzeiten sollen auf diese Weise reduziert, präventive Wartung geplant und damit die Betriebseffizienz gesteigert werden, beispielsweise bei Prozessen wie Abfallmanagement und Recycling.

Die robuste Axis Q1961-XTE sei gemäß Schutzart IP66/IP67 zertifiziert und mit elektrischen Schutzvorrichtungen gegen Lichtbögen, Funken und Überhitzung geschützt. Sie sei ebenfalls mit sicheren Kabelanschlüssen und Kunststoffkomponenten mit verbesserten feuerhemmenden Eigenschaften ausgestattet. Sie verfüge zudem über Axis Edge Vault, eine hardwarebasierte Cybersicherheitsplattform zum Schutz von sensiblen Daten ab Werk auf Grundlage kryptografischer Schlüssel.

Live-, geplante und ereignisbasierte Sprachmeldungen in Zone 1

Der Axis XC1311 sei ein speziell für Gefahrenbereiche der Zone 1 zertifizierter All-in-One-Netzwerk-Hornlautsprecher. Er ermögliche Live-, geplante und ereignisbasierte Sprachmeldungen über die Integration von Netzwerkkameras und optimiert dadurch Gesundheits- und Sicherheitsanwendungen. So sollen automatisierte, akustische Alarmmeldungen möglich werden, wenn eine Kamera eine Gefahrensituation erkennt, beispielsweise bei Rauchentwicklung oder schnellen, abrupten Temperaturveränderungen. Auch vorher aufgezeichnete Erinnerungen zum Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) oder Warnungen beim Erkennen von Eindringlingen in kritische Bereiche seien auf Basis der Analysefunktionen der verbundenen Netzwerkkameras möglich.

Der Axis XC1311 könne akustische Meldungen mit besonders hoher Lautstärke und Klarheit wiedergeben, selbst in Bereichen mit hoher Umgebungslautstärke. Dies geschehe dank einer vorkonfigurierten, digitalen Signalverarbeitung in Kombination mit einem integrierten 7-Watt-Klasse-D-Verstärker. Die vorinstallierte Audiomanagement-Software Axis Audio Manager Edge sei einfach zu bedienen. Außerdem ermögliche es, per Fernzugriff den Systemzustand zu überprüfen, zu verwalten und zu testen sowie Audionachrichten zu planen und zu priorisieren – für bis zu 200 Lautsprecher in 20 Zonen.

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Der Axis XC1311 sei durch die Einhausung der Elektronik- und Leistungsanschlüsse in einer Aluminiumkammer zuverlässig vor Explosionen geschützt und verfüge ebenfalls über Axis Edge Vault zum Schutz vor unbefugtem Zugriff.

„Im Mai 2023 haben wir unsere erste explosionsgeschützte Kamera für die Gefahrenbereiche der Zone 2 eingeführt. Mit der Axis Q1961-XTE und dem Axis XC1311 wollen wir unser explosionsgeschütztes Angebot an Netzwerk-Sicherheitslösungen weiter ausbauen, um die Anforderungen unserer Kunden noch besser zu erfüllen. Dabei wird unser gesamtes explosionsgeschütztes Produktportfolio gemäß strengen internationalen Explosionsschutzstandards entwickelt und zertifiziert, um unseren Kunden sofort einsetzbare, zuverlässige Lösungen zur Steigerung von Sicherheit, Schutz und Betriebseffizienz bereitstellen zu können“, sagt Jochen Sauer, Architect & Engineering Manager bei Axis Communications.

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