China Market Insider
Diese Technologie-Konzerne mischen jetzt beim E-Auto mit

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wer wird die Autos der Zukunft bauen? In China wird gerade in einem harten Wettbewerb um die Antwort auf diese Frage gerungen. Es werden jedenfalls nicht mehr allein die „traditionellen Autohersteller“ sein.

Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

Die traditionellen Autobauer bekommen im Reich der Mitte gerade heftige Konkurrenz von Technologiekonzernen und anderen „Crossover-Playern“. Der chinesische Handy-Hersteller Xiaomi beispielsweise hat zum Jahreswechsel erstmals einen Prototypen seines mit Spannung erwarteten ersten E-Autos gezeigt. Es heißt „SU7“ und die zwei Buchstaben stehen für „Speed Ultra“. Was da in den nächsten Monaten auf den Markt kommen soll, sei ein „Performance-Biest“, vergleichbar mit einem Porsche, erklärte Xiaomi-Gründer Lei Jun Ende Dezember.

Während das erste „Apple Car“ in Kalifornien weiter auf sich warten lässt, wird in China also schon sehr bald ein Konzern aus der Welt der Verbraucherelektronik den Sprung in das Haifischbecken der Autoindustrie im Zeitalter der E-Mobilität wagen.