Insolvenz Automobilzulieferer MGG insolvent

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die österreichische MGG Herzogenburg GmbH hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Ziel sei eine Restrukturierung und der langfristige Fortbestand des Unternehmens.

MGG Herzogenburg stellt Aluminiumgussteile für die Automobilindustrie her. (Symbolbild)(Bild:  oyoo - stock.adobe.com)
MGG Herzogenburg stellt Aluminiumgussteile für die Automobilindustrie her. (Symbolbild)
(Bild: oyoo - stock.adobe.com)

Das Unternehmen sei „kurzfristig mit wesentlich reduzierten Abnahmezahlen“ konfrontiert gewesen. „Die gegenwärtige Absatzkrise der europäischen Autoindustrie schlägt nun voll auf die Auftrags- und Umsatzentwicklung von MGG durch“, hieß es in der Mitteilung. Der daraus folgende Umsatzrückgang könne nicht durch interne Maßnahmen ausgeglichen werden. Laut dem Gläubigerschutzverband KSV1870 sollen der Verlust eines Großauftrages und die Verzögerung eines wichtigen Projekts zur Insolvenz geführt haben.

MGG Herzogenburg beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter und gehört laut eigenen Angaben zu den europaweit führenden Herstellern von Alugussteilen für die Automobilindustrie. Dazu zählen etwa Motorenteile, Fahrwerkskomponenten (wie Achsen und Radträger), Bremssättel und Batteriegehäuse.

Das Unternehmen in seiner heutigen Form wurde 2014 von zwei langjährigen Mitarbeitern im Zuge eines Management-Buy-Outs übernommen und firmierte zunächst als CSA Herzogenburg GmbH. 2017 wurde der Betrieb von der niederländischen MGG-Gruppe gekauft und in diese integriert. Dieser Vorgang wurde 2021 abgeschlossen. Der Firmenwortlaut wurde in der Folge auf MGG Herzogenburg GmbH geändert.

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