So gut wie sicher! Arabischer Staatskonzern übernimmt Mehrheit von Covestro

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Kunststoffhersteler Covestro ist sehr wahrscheinlich in absehbarer Zeit in arabischer Hand.

Der Übernahme von Covestro durch den arabischen Stahlkonzern Adnoc steht laut Aussage der Leverkusener Kunststoffspezialisten fast nichts mehr im Weg, wie die dpa heute erfahren hat.(Bild:  Covestro)
Der Übernahme von Covestro durch den arabischen Stahlkonzern Adnoc steht laut Aussage der Leverkusener Kunststoffspezialisten fast nichts mehr im Weg, wie die dpa heute erfahren hat.
(Bild: Covestro)

Der Ölkonzern Adnoc hat im Zuge seiner Übernahmeofferte von Covestro fast 70 Prozent der Anteile an dem deutschen Konzern angeboten bekommen, wie die dpa meldet. Dies teilten die Leverkusener und der Staatskonzern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Montag in Frankfurt respektive Abu Dhabi mit. Damit wurde die Mindestannahmeschwelle der Offerte (50 Prozent plus eine Aktie) deutlich übertroffen, wie es weiter heißt. Im Oktober war die Beteiligung mit 8,5 Prozent angegeben worden. Die behördlichen Freigaben stehen allerdings noch aus. Die Konzernspitze von Covestro unterstütze das Angebot. Aktionäre, die ihre Anteile bisher nicht angeboten haben, können die Offerte noch bis zum 16. Dezember annehmen. Die Araber bieten 62 Euro je Covestro-Aktie. Zuletzt lag der Kurs mit 57,72 Euro etwas unter diesem Gebot. Die börsennotierten Anteile des Leverkusener Unternehmens werden bei der Offerte von Adnoc mit 11,7 Milliarden Euro bewertet. Das Unternehmen aus Abu Dhabi will über eine Kapitalerhöhung zudem neue Aktien im Umfang von knapp 1,2 Milliarden Euro von den Leverkusenern kaufen. Zusammen mit den Covestro-Schulden von rund drei Milliarden Euro läppere sich für Adnoc also alles auf rund 16 Milliarden Euro zusammen.

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