2026 kann weitergehen Ein gutes Jahr für Andritz

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

Der Grazer Anlagenbauer, Servicedienstleister und Digitalexperte Andritz trotzt den Unbilden der Zeit mit soliden 2025er-Ergebnissen ...

Insgesamt solide und mit starken Auftragseingängen im Rücken, blickt das Grazer Technologieunternehmen Andritz auf das Jahr 2025 hier zurück ...(Bild:  Andritz)
Insgesamt solide und mit starken Auftragseingängen im Rücken, blickt das Grazer Technologieunternehmen Andritz auf das Jahr 2025 hier zurück ...
(Bild: Andritz)

Der Auftragseingang der Gruppe erreichte 2025 8,9 Milliarden Euro, was, wie die Grazer betonen, der zweithöchste Stand in der Unternehmensgeschichte ist und gleichzeitig einen deutlichen Anstieg von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Geschäftsberieche Pulp & Paper und Hydropower werden als Wachstumsmotoren genannt, die ihren Auftragseingang um 20 beziehungsweise 16 Prozent steigern konnten. Die Sektoren Environment & Energy und Metals schrumpften aber, heißt es. Dr. Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender von Andritz, resümiert: „Das letzte Jahr hat uns erneut Disziplin und klare Prioritätensetzungen abverlangt, zumal wir uns mit geopolitischen Hürden und einem zurückhaltenden Investitionsklima konfrontiert sahen.“ Andritz hat dennoch gute Ergebnisse erzielt. Der Auftragseingang ist gestiegen, der Auftragsstand erreichte ein neues Rekordniveau und die Rentabilität kann als solide bezeichnet werden. Das, so Schönbeck weiter, ist dem Vertrauen der Kunden, der starken Partnerschaft mit den Lieferanten und dem Engagement der Andritz-Belegschaft zu verdanken. Andritz sei deshalb für 2026 gut aufgestellt.

Andritz-Gruppe freut sich insgesamt über Wachstum

Aufgrund der starken Entwicklung des Auftragseingangs lag das „Book to Bill“-Verhältnis bei 1,13, so Andritz. Damit überstieg der Auftragseingang den im Laufe des Jahres realisierten Umsatz, wie betont wird. Infolgedessen stieg der Auftragsstand zum Jahresende 2025 auf ein Rekordhoch von 10,5 Milliarden Euro (plus sieben Prozent gegenüber Ende 2024), was eben eine solide Grundlage für die Umsatzrealisierung im Jahr 2026 darstellt. Der Umsatz der Gruppe verzeichnete einen moderaten Rückgang um fünf Prozent (auf 7,9 Milliarden Euro). Unter Berücksichtigung der deutlich negativen Wechselkurseffekte infolge des starken Euro im Jahr 2025 ist dies aber ein zufriedenstellendes Ergebnis. Positiv ist auch, dass die Andritz-Gruppe im vierten Quartal 2025 wieder ein Umsatzwachstum generieren konnte. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum nämlich auf 2,3 Milliarden Euro (plus 2,6 Prozent im Vergleich zu Q4-2024). Das Konzernergebnis betrug insgesamt 457,1 Milliarden Euro (-7,9 Prozent). Die Konzernergebnis-Marge liegt bei soliden 5,8 Prozent und damit nahe dem Rekordniveau von 2024 (sechs Prozent).

Boomender Servicesektor bei Andritz

Der Umsatz im Service stieg in allen Geschäftsbereichen erneut an. Er erreichte 3,4 Milliarden Euro sowie einen Anteil von 44 Prozent am Gesamtumsatz (2024 = 41 Prozent), was jeweils neue Rekordwerte darstellen, wie Andritz anmerkt. Die Grazer legten dabei einen scharfen Fokus auf das Wachstum im Servicebereich und stärkten damit gleichzeitig die Partnerschaften mit Kunden sowie die Stabilität der Erträge. Die Rentabilität (vergleichbare Ebita-Marge) lag erneut auf dem gleichen 2024er-Rekordniveau von 8,9 Prozent. Diese Entwicklung wurde laut Andritz durch eine verbesserte Projektabwicklung, disziplinierteres Kostenmanagement und das hohe Niveau der Serviceumsätze unterstützt.

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